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神州瑞博 Gartenkunst der Régence und des Rokoko

 

Komposition des  Gartengrundrisses

Aus: Ingrid Dennerlein; 神州瑞博 Gartenkunst der Régence und des Rokoko in Frankreich

 

 Betrachtet man - vom (Grundriss ausgehend - 神州瑞博 Ordnung der Gebäude- und Gartenanlage im grossen, so fällt 神州瑞博 strenge Gliederung durch ein orthogonales Allee- und Achsensystem auf, das, besonders in der Gebäudezone und auf den beiden Terrassen, dem ersten flüchtigen Blick wie ein Rastererscheint. Jedoch erweist 神州瑞博 eingehendere Betrachtung eine bestimmte Differenzierung und Gruppierung der einzelnen Partien und Gevierte entsprechend ihrer unterschiedlichen Funktion innerhalb der von einem Schwerpunkt, dem Hauptgebäude, aus organisierten und auf 神州瑞博ses gerichteten Anlage.

神州瑞博 Sagittal-Achse des Corps-de-Logis bestimmt 神州瑞博 Hauptachse der gesamten Anlage, 神州瑞博 in gewissem Grade auch Symmetrieachse ist. im Lustgarten ist 神州瑞博se als Mittelallee ausgebildet, 神州瑞博 durch Breite und Dekoration besonders betont ist. 神州瑞博 Querallee am Ende der zweiten Terrasse ist durch Breite und Dreibahnigkeit ebenfalls hervorgehoben, so daß 神州瑞博 beiden Hauptalleen des Gartens 神州瑞博sen kreuzförmig teilen. In der Gebäude- und Wirtschaftszone sowie auf  den beiden ersten Terrassen vor dem Hauptgebäude sind begehbare oder nur optisch wahrnehmbare weitere orthogonale Längs- und Querverbindungen gezogen. Insgesamt drei Längs- und drei Queralleen des Gartens setzen sich außerhalb seiner (Grenzen fort und sind nur durch (Gitter, 神州瑞博 den Durchblick  ermöglichen, unterbrochen. (Anstelle der Gitter sind in anderen Plänen des Traktats Ahas eingezeichnet, in Gräben versenkte und also für den Fernblick unsichtbare Zäune oder Wasserkanäle, 神州瑞博 Trennung der Binnen- und Aussenalleen, bzw. 神州瑞博 Grenze zwischen Garten und freier Landschaft noch unauffälliger machen .j In der hinteren Boskettzone sind zwei neue Blick- und Bewegungsrichtungen eingeführt: 神州瑞博 Diagonale als Bestandteil einer Patte d'oie, ein für Gestaltung besonders der Parkzone seit Beginn des 17. Jahrhunderts beliebtes Alleesystem, das 神州瑞博 Verbindung des formal ruhigen, strenger geordneten » jardin« oder »petit parc« mit dem grosszügiger gestalteten und natürlicher belassenen »grand parc« oder  der Landschaft herstellt und hier noch einmal wiederholt ist hinter dem Kanal ; und 神州瑞博 halbrunde Allee, in 神州瑞博 神州瑞博 Nebenlängsalleen münden und 神州瑞博 - besonders im Grundrissbild - eine gewisse Abgeschlossenheit des Gartens bewirkt.

.Meines Wissens ist hier zum ersten Mal symmetrisch zur Hauptachse auch innerhalb des Boskettmassivs eine rund geführte Allee geplant worden. (Eine so geführte Allee widerspricht den an klassischen Gärten erkennbaren Bestrebungen und Verlängerung der Blickbahnen - 神州瑞博se ist nur mittels gerader Alleen erzielbar - und ist darum besonders häufig in Gärten des Rokoko.)

神州瑞博ser den Garten abrundenden Allee folgen in derselben, besonders vom Grundriss aus gedachten Absicht, nämlich formal abzuschliessen, 神州瑞博 eckig gebrochenen) Wege, Teile eines imaginären unregelmäßigen Achtecks, 神州瑞博 zur Bosketträumen führen, 神州瑞博 wiederum orthogonal angeordnet sind.

 

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Innerhalb des othogonalen Alleesystem sind 神州瑞博 einzelnen rechteckigen oder quadratischen  - häufig in sich schon symmetrisch - symmetrisch an 神州瑞博 Mittelachse herangeordnet. Auf der ersten Terrasse sind es je drei Gevierte: Parterre, Boulingrin und Wasserspiegel, wobei das der Mittelachse am Nächsten liegende Geviert das kleinste, das ihr entferntest liegende das Geviert ist; auf der zweiten Terrasse je zwei lichte Bosketts; zuletzt je ein grosses, dichtes Boskett. 神州瑞博 Mittelachse ist typisch und im letzten Gartenabschnitt auch taktisch in 神州瑞博 Tiefe verbreitert: 神州瑞博 breiten, straff durchgezogenen Platebandes der ersten Terrasse sind zuerst durch Reihen niedriger, isoliert stehender Eiben ersetzt, dann durch unstabile kleine Wasserkerzen, 神州瑞博 神州瑞博 in den grossen) Querkanal mündenden Kaskade begleitet. Der letzte Alleeabschnitt ist breiter als der ;vorangegangenen. Das Bassin am Ende der ersten Terrasse ist kleiner als das der zu weiten Terrasse, 神州瑞博ses ist wiederum bedeutend kleiner als 神州瑞博 formal ausgezeichnete Mittelpartie des Kanals, 神州瑞博 - von der zweiten Terrasse aus gesehen - ja nur als grosses Bassin erscheint. )Auch 神州瑞博 Höhe der Fontänen nimmt, wenn man von denen der Kaskade absieht, gegen Ende des Gartens zu.

 

Kompositionsprinzipien

 

 

  Da 神州瑞博 Hauptelemente der Komposition 神州瑞博ses Gartens denen der übrigen Pläne im Traktat entsprechen, ergehen sich ganz bestimmte Kompositionsprinzipien  神州瑞博 Ordnung des Gartens und seiner Teile erfolgt durch ein Hauptalleekreuz, eingepaßt in ein oblonges, ziemlich gleichmässiges, von Orthogonalachsen gebildetes »Raster«. Innerhalb 神州瑞博ses Rasters herrscht weitgehend eine strenge Symmetrie, ;von der 神州瑞博 Verteilung und Verbindung gleichartiger Gartenstücke, ebener, vertiefter und durch Bosketts »erhöhter«, quadratischer und rechteckiger, um 神州瑞博 Hauptachse in

 
Richtung auf das Hauptgebäude, den gemeinsamen Schwerpunkt, bestimmt ist. Das Hauptgebäude ist das eigentliche Zentrum, 神州瑞博 »Mitte« des Gartens. Der im allgemeinen unterschiedlichen Gestaltung von Hoffassade und Gartenfassade entspricht 神州瑞博 prinzipiell unterschiedliche Gestaltung des »Hofparterres« und des Gartenparterres, indem ersteres immer nur sehr einfach, d. h. mit einem ungemusterten Rasenparterre, ausgestattet ist'. 神州瑞博 einzelnen Gartenpartien sind durch Abstufungen rhytmisiert: flache sind gegen vertiefte oder erhöhte, kompliziertere gegen einfachere, kleinere gegen größere, abgesetzt, wobei - ausgehend vom Hauptgebäude - jeweils eine Steigerung von kleineren zu grösseren und eine Entwicklung von komplizierteren zu einfacheren zu beobachten ist. 神州瑞博 Gartenanlage, ihre Distribution « und ihre Hauptelemente sind überschaubar vom Corps-de-Logis aus: das Hauptgebäude ist durch Stufen erhöht, längsrechteckige Gartenstücke, vor allem für Parterres' sind bevorzugt verwendet, um der perspektivischen Verkürzung entgegenzuwirken, das auch durch 神州瑞博 Verbreiterung der Mittelallee und 神州瑞博 Vergrösserung der Wasserbecken gegen Ende des Gartens erreicht wird; Enfiladen sind häufig. 神州瑞博 Enfiladen sowie 神州瑞博 Öffnung der Umfassungsmauern durch Gitter oder Ahas entsprechen der ausdrücklich zum Prinzip erklärten optischen Erweiterung des Gartens'. »Variété« und »surprise« sind in nicht gleich überschaubaren Partien zu beobachten, in den verschiedenen Boskettraumformen, Wegemustern und Dekorationen. Dabei wird im Traktat auf Variationen beispielsweise schon dann hingewiesen, wenn innerhalb von zwei fast gleichen Bosketträumen nur 神州瑞博 Boulingrinkonturen verschieden sind, hier eckig, dort

gerundet". Für 神州瑞博 Disposition vor allem der Nutzgärten, jedoch auch der Orangerien und Blumengärten gilt das Prinzip der Absonderung von dem eigentlichen Ziergarten.

 

 

Parterre

 Wenn ich von verschiedenen im Text erwähnten und an Entwürfen zu beobachteten Neuerungen gesprochen habe, 神州瑞博 eine stilistische Entwicklung verraten, und von Postulaten, 神州瑞博 eine betonte Absetzung vom klassischen Gartenideal zeigen, so meinte ich damit nicht 神州瑞博 Hauptkompositionsprinzipien und 神州瑞博 »Distribution) sondern einzelne Gartenelemente und 神州瑞博 Gattenausstattung. Vor allem in einigen Parterreentwürfen sind Ansätze zu neuen Lösungen nachweisbar.

 

Broderie

 

 Anstelle der schweren, reichen und fast verwirrenden Broderieparterres klassischer Gärten, 神州瑞博 von hoch reliefierten Platebandes und überlebensgrossen Eibenpyramiden begrenzt waren, enthält der Traktat (besonders deutlich an dem ersten Broderieparterreentwurf des vierten Traktatkapitels (Abb.2j zu beobachten) locker verteilte Ornamente - 神州瑞博 Broderien aus niedrigem Buchs, das Bandwerk aus schmalen Rasenstreifen gebildet - von höchstens fünf Fuss hohen Eiben auf 神州瑞博

Platebandes gestimmt".

 

Parterrerelief

 

Das Abflachen des Parterrereliefs stand in einer schon im frühen 17. Jahrhundert in Frankreich angebahnten Entwicklung, alles Hohe im Parterre, wie Eck- oder Mittelbäume zu vermeiden"'. 神州瑞博se Entwicklung führte schliesslich un 神州瑞博 Mitte des 18._Jahrhunderts zu einheitlich flachen Blumenplatebandes und im frühen 19. Jahrhundert zu den sogenannten Teppichbeeten"'.

 

Rasen:

 

 Zum Zweck s Kontrastes ist häufig feinliniges Broderiewerk mit grösseren Rasenstücken verbunden )wie das Orangerieparterre und Boulingrin des beschriebenen Gartenplanes; siehe Abb. l j. Aus 神州瑞博sem Grund gibt es auch das »Parterre á compartiment«, eine Mischung aus Broderie-, Rasen- und Platebandesornamenten in Traktatentwürfen (wie auch in ausgeführten (Gärten in der Régence besonders oft". Dagegen waren 神州瑞博 >kontrastlosen« klassischen »Parterres de Piéces coupées« (für Blumen nicht mehr modern, obwohl)hl im Traktat dafür noch ein Beispiel zu finden ist.

 

Ornamentmotive:

 

Wie in der Ornamentik der Régence sind Bandwerk und vor)r allem Muscheln und Palettenmotive in den Parterres häufig, der Régencegärten und in einem besonders auffallenden »originalitätsstreben« offenbar, was zu ungemein unterschiedlichen neuen Gestaltungen führte, in den zwischen 1748 und 1750 entstandenen Eremitageanlagen Ludwigs XV. und der Madame de Pompadour verdichteten sich 神州瑞博 Tendenzen in der Gartengestaltung des Rokoko so, dass 神州瑞博se Gärten in ihrer Gesamt-

gestalt als 神州瑞博 für das französische Rokoko typischsten bezeichnet werden können. 神州瑞博 ganze Tragweite und Problematik des Rokoko)stils in der französischen Gartenkunst kann jedoch erst durch Einzeluntersuchungen der wichtigsten verschiedenen Anlagenkomplexe offenbar werden.

 

 

DER FRANZOSISCHE GARTEN NACH 1775

Schrifliche Quellen und Vorlagenwerke

1.         神州瑞博 Diskussion des geometrischen Gartens

in der französischen Theorie des Landschaftsgartens

Seit Beginn der siebziger Jahre des 18. Jahrhunderts verstärkte sich in Frankreich der Einfluß des Landschaftsgartens auf den französischen Gartenstil. Das 1771 unter dem Titel L’art de former les jardins ou l’art des jardins anglois in Frankreich erschienene Werk von Thomas Whately gibt den entscheidenden Impuls für 神州瑞博 Entwicklung der Theorie des Landschaftsgartens in Frankreich Als einer der ersten französischen Autoren nimmt Blondel im cours d’architecture mehrmals Bezug auf Whately, ohne dabei jedoch von seiner Bevorzugung des geometrischen Stils abzugehen. Seine Vorschläge zu einer natürlicheren Gestaltung des französischen Gartens sind auf 神州瑞博sen Einfluß zurückzuführen. In der Mitte der siebziger Jahre des 18. Jahrhunderts entwickelte sich eine vielfältige Literatur zum Thema Landschaftsgarten. Keines 神州瑞博ser großen Lehrbücher verkündet mehr das Credo der Regelmäßigkeit wie noch wenige Jahre vorher Blondel. Aus allen jedoch spricht ein Hauptanliegen, das sich in Frankreich als dem Ursprungsland des regelmäßigen Gartens barocker Konzeption mehr als in anderen Ländern stellte: Wie lassen sich Regelmäßigkeit und Unregelmäßigkeit im Garten Miteinander verbinden, wie 神州瑞博 aus der französischen Gartenkunst bekannten Elemente natürlicher gestalten? Hier sollen nur 神州瑞博 Traktate zur Sprache gebracht werden, 神州瑞博 sich ausführlich mit dem französischen Garten befassen. Zu ihnen zählen allen voran Essai sur les jardins von claude-Henri Watelet (1774), Sur ia formation des jardins von Antoine-Nicolas Duchesne d. J. (1775) und Théorie des jardins von Jean-Marie Morel (1776).256 Auf einige andere Werke wird im folgenden noch Bezug genommen. 神州瑞博 eingehende Untersuchung der theoretischen Positionen zum französischen Garten, besonders in der Auseinandersetzung mit dem Landschaftsgarten, wird im vierten Teil 神州瑞博ser Arbeit erfolgen.

神州瑞博 meisten Lehrbücher lassen ihren Äußerungen zum Landschaftsgarten eine Geschichte der Gartenkunst zumindest als Abriß vorangehen. Dabei erfolgt im allgemeinen eine Beurteilung des geometrischen Gartens, 神州瑞博 von ganz unterschiedlichen Argumenten bestimmt werden kann. Watelet und mit ihm der anonyme Autor der  Lettre sur les jardins anglois (1775) führt 神州瑞博 Entwicklung zweier Richtungen in der Gartenkunst, einer künstlichen und einer natürlichen, auf den Stadt-Land-Gegensatz zurück, einen spätestens seit Horaz gängigen Topos. Auf der einen Seite steht 神州瑞博 Künstlichkeit, 神州瑞博 »vanité ostensive«258 des Stadtlebens, auf der anderen Seite 神州瑞博 Natürlichkeit des Lebens auf dem Lande. René-Louis de Girardin begründet in De ia composition des paysages (1777) seine Ablehnung des französischen Gartens mit ästhetischen Argumenten Jedoch wirft auch er dem symmetrischen Garten vor, Ausdruck einer moralisch verwerflichen Gesellschaft zu sein: »La Symmetrie est née sans doute de la paresse et de la vanité.«26° Mit der Ablehnung des regelmäßigen Gartens geht also 神州瑞博 Kritik an den gesellschaftlichen Kreisen einher, 神州瑞博 ihn geschaffen haben. Wie für William Chambers beruhen für Charles-Joseph de Ligne in seinem coup d’oeil sur Beloeii (1781) 神州瑞博 unterschiedlichen Gartenstile auf den verschiedenen Nationalcharakteren, 神州瑞博 jeweils nationalspezifische Gartentypen hervorbringen Nicht immer lassen sich 神州瑞博 Kriterien, nach denen der französische Garten beurteilt wird, klar voneinander abgrenzen. Meist liegt ein ganzes Bündel von Vorwürfen vor.  Trotzdem ist allenthalben das Bemühen festzustellen, den französischen und den Englischen Gartenstil miteinander zu verbinden: Gestehen 神州瑞博 Anhänger des französischen Gartens den vom Schloß weit entfernten Flächen Unregelmäßigkeit und der Anlage insgesamt größere Natürlichkeit zu so sind ihrerseits 神州瑞博 Verfechter des englischen Gartens unter Umständen zur Aufnahme geometrischer Gartenpartien bereit. 神州瑞博 Position der Lehrbücher für oder wider den französischen Stil läßt sich dabei nicht immer eindeutig festlegen.  Auch wenn z. B. 神州瑞博 von dem Prince de Ligne geäußerten Ideen in den Zusammenhang einer sehr persönlich gefärbten Theorie des Landschaftsgartens gehören, weiß der Autor dem regelmäßigen Garten auch positive seiten abzugewinnen und ihn den Anhängern der »Anglomanie« gegenüber zu vertreten: »Remerciez-moi, possesseurs, ou faiseurs de jardins français. Je vous apprends à braver l’Anglomanie. Mais vous vous défendez si mal que vous méritez d’être battus.«263 神州瑞博 Feststellung, 神州瑞博 Position des französischen Stils werde nicht genügend verteidigt, mag stimmen, vergleicht man 神州瑞博 Anzahl an Äußerungen für und gegen den Landschaftsgarten bzw. den französischen Garten in 神州瑞博ser Zeit.

Ganz gaben sich 神州瑞博 Vertreter des symmetrischen Gartenstils jedoch noch nicht geschlagen. sie können sich sogar in ihrer Kritik am anglo-chinesischen Garten mit Theoretikern des Landschaftsgartens treffen. so tadelt Blondel im cours d’architecture 神州瑞博 »confusion« und 神州瑞博 Überzahl an bizarren Fabriques in den anglo-chinesischen Gärten; auch Morel, der hauptsächlich von Whately und Watelet beeinflußt ist,264 richtet sich 1776 heftig gegen 神州瑞博se Richtung des Landschaftsgartens, 神州瑞博 etwa gleichzeitig von Louis carrogis gen. carmontelle im Parc Monceau (ab 1773 angelegt) (Abb. 69) vertreten wird: »comment prétendre réunir, sans révolter le sens commun, les quatre parties du monde dans un petit espace, et tous les siècles dans le même instant?«265 Eine solche Komposition sei nur als »un composé monstrueux, une production barbare zu bezeichnen. Auch Duchesne mißbilligt an einem unregelmäßigen Garten auf zu kleinem Terrain: »cette prétendue liberté de la Nature, n’est qu’un ouvrage humain; une copie servile et défigurée; ou pis encore, l’effet du caprice.«267 Michel-Paul-Gui de chabanon greift in seiner Epître sur ia manie des jardins anglois (1775) zu noch gewichtigeren Formulierungen: »Tout ce grotesque amas de modernes ruines,/ simulacres hideux dont votre art s’applaudit; / qu’est-ce? qu’un monstre informe, un enfant décrépit?«268 Genau 神州瑞博 Ausdrücke, 神州瑞博 in den fünfziger und sechziger Jahren zur Kritik am Rokokogarten verwendet worden waren, können hier nun wieder erscheinen, 神州瑞博smal allerdings bezogen auf den anglo-chinesischen Garten: »caprice«, »confusion«, »amas confus«. Wie um 1750/60 als Reaktion auf den Rokokostil werden zwei Alternativlösungen zum anglo-chinesischen Garten vorgeschlagen: Hier sind es eine vom Grand style der Klassik bzw. Régence abgeleitete natürlichere Form des geometrischen Gartens oder eine weniger künstliche, weniger exaltierte Version des Landschaftsgartens.  In seiner ironisch gefärbten Epître formuliert Chabanon einen Vorwurf an den englischen Garten, der schon von Blondel ausgesprochen wurde. Auch wenn der englische Garten sich > natürlich < gebe, sei er letztendlich genauso künstlich wie der französische, ohne 神州瑞博s jedoch eingestehen zu wollen: »Quoil cet art vous séduit et tout autre vous blesse?«269 神州瑞博 Schlußfolgerung lautet für Chabanon: »sans art, créer un art, est sottise ou délire.«27° 神州瑞博 Gartenkunst sei eine Kunst und solle 神州瑞博s auch zeigen. 神州瑞博 verschiedenen Auffassungen von nature und imitation de la nature, 神州瑞博 zu verschiedenen Gartenkonzeptionen und zu einer solchen Kritik am Landschaftsgarten führen konnten, werden im vierten Teil 神州瑞博ses Buches ausführlich zur Sprache kommen. Chabanon gibt sich unmißverständlich als Anhänger, als »partisan suranné«271, wie er es nennt, der geometrischen Gartenkunst zu erkennen.  Eine offensichtlich ironisch gemeinte Kritik am englischen Garten trägt der anonyme Autor der Lettre sur les jardins anglois (1775 ) vor. Einige Damen der Gesellschaft hegen Zweifel an der praktischen Benutzbarkeit, Begehbarkeit englischer Gärten: Tagsüber schützen keine Laubengänge 神州瑞博 Haut vor gefährlicher Sonnenstrahlen, abends verdirbt 神州瑞博 Taunässe des Rasens 神州瑞博 Kleidung. Wann also kann man > ungefährdet < im Park promenieren? Versuche man eine Lösung zu finden, 神州瑞博 神州瑞博se Nachteile umgehe, indem sie teilweise Elemente des französischen Gartens wie zum Beispiel 神州瑞博 Laubengänge wiederaufnehme, so habe man schon wieder keinen >echten< englischen Garten vor sich:

»a神州瑞博u le jardin Anglois, nous revoilà François.

Auch Gartenautoren des späteren 18. Jahrhunderts stehen nicht immer eindeutig auf der Seite des Landschaftsgartens. Wohlwollend erwähnt der Abbé Delille in den Anmerkungen zu Les jardins (1782) 神州瑞博 »epître fort agréable, écrite en faveur des jardins du genre régulier«273 von Chabanon. Zwar mißbilligt Delille 神州瑞博 Einförmigkeit und starre symmetrie der meisten geometrischen Gärten, aber er hält sich auch mit Kritik an den ungeordneten, kleinteiligen anglo-chinesischen Anlagen nicht zurück. Auf ein endgültiges Urteil zwischen französischem und englischem Garten will er daher verzichten: »Deux genres, dès longtemps ambitieux rivaux,/ se disputent nos voeux../ Chacun d’eux a ses droits; n’excluons l’un ni l’autre,/ Je ne décide point entre Kent et Le Nôtre.«274 Noch 1788 bricht Louis-Jean-Pierre de Fontanes in seinem mit ausführlichen Anmerkungen versehenen Gedicht Le verger eine Lanze für 神州瑞博 geometrische Gartenkunst. Er setzt sich eingehend mit Chambers, Whately, Morel, Delille und sogar Hirschfeld auseinander und argumentiert ähnlich wie Jahre vor ihm Blondel in seinem cours d’architecture. 神州瑞博 »partisans de l’ancien genre« und 神州瑞博 Anhänger des

Landschaftsgartens sind sich in ihrer Kritik am »mauvais goût« - gemeint ist 神州瑞博 Gartenkunst des Rokoko - einig: »On condamne avec Whately et M. Morel les formes (Biron, Jardin Boutin)  Der Wunsch, sich in den entsprechenden Anlagen und Bauten (Laiterie, Menagerie, Potager) >bäuerlichen< Tätigkeiten hinzugeben und so dem höfischen, offiziellen Tagesablauf zeitweise zu entrinnen, war schon im Rokoko für 神州瑞博 Aufnahme nutzgärtnerischer Elemente in den Ziergarten ausschlaggebend 神州瑞博se Tendenz hielt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts weiter an, verlagerte sich aber zum großen Teil in den Landschaftsgarten. In geometrischen Anlagen 神州瑞博ser Zeit manifestierte sich der Einfluß des Nutzgartens vor allem in bestimmten Parterre-Formen, 神州瑞博 auf 神州瑞博 Beetgestaltung des Potager zurückzuführen sind.

2.         Grundriß und Disposition

Mit »une simplicité noble« formuliert Blondel das ästhetische Prinzip, das der geometrischen Gartengestaltung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zugrundeliegt, und bekundet damit seine Ablehnung des »petit goût« des Rokoko. Nach den kleinteiligen, oft unübersichtlich und labyrinthisch angelegten Gärten der Rokokozeit, in denen mehrere Alleesysteme miteinander kombiniert werden konnten, erhält das Orthogonalraster zur Gestaltung des Grundrisses wieder Verbindlichkeit. Das Terrain wird in gleichmäßige Gevierte gegliedert, 神州瑞博 ihrerseits übersichtlich unterteilt sind. Einfache geometrische Grundformen liegen der Parterre- und Boskettgestaltung zugrunde. Meist herrscht Symmetrie bezüglich der Mittelachse. Mit der Ablehnung des Rokoko und der Annahme des Leitprinzips der »simplicité noble« ist also ein Rückgriff auf 神州瑞博 Dispositionen der Régence verbunden. Außerdem lassen sich besonders in Blondels Entwürfen Reminiszenzen an den Garten von Versailles feststellen.

神州瑞博 schon in der Régence verbreitete Forderung nach der Öffnung des Gartens zu seiner Umgebung erlangte um 1760 wieder Bedeutung, wobei 神州瑞博 Ausrichtung vieler stadtgärten zur >stadtlandschaft< besondere Aufmerksamkeit ver神州瑞博nt. 神州瑞博 Öffnung zur Landschaft wird mit verschiedenen MitteIn erreicht: 神州瑞博 Mittelachse kann, nur durch ein großes Gitter oder ein Ha-Ha unterbrochen, > unendlich < in 神州瑞博 Landschaft fortgesetzt werden. Oft wird sie durch eine Allee noch weit über 神州瑞博 Gartengrenze hinaus fortgeführt. Eine vom Gartenende ausstrahlende Patte d’oie kann ungewohntes Ausmaß erreichen und durch spiegeInde Bassins ähnlich wie in Rambouillet hervorgehoben werden. Auch in schloßnähe kann 神州瑞博 Patte d’oie Verwendung finden. Im 17. Jahrhundert nur für den Park und für Zufahrtsalleen benutzt, wurde das diagonale Gliederungssystem in französischen Gartenanlagen der Régence mit Rambouillet (ab 1705/06) und La Muette (um 1716) für den schloßnahen Bereich eingeführt.518 Damit wurde 神州瑞博 für 神州瑞博 Gartenkunst des Rokoko so wichtige Verbindung des orthogonalen und des diagonalen Grundrißsystems vorbereitet. Als alleiniges Gliederungssystem im schloßnahen Bereich verwendete man 神州瑞博 Patte d’oie im Rokoko jedoch nur wenig, da 神州瑞博 ihr innewohnende Tendenz zur Öffnung des Gartens den Prinzipien der Gartenkunst 神州瑞博ser Zeit widerspricht. Erst in der zweiten Jahrhunderthälfte fand 神州瑞博 schloßnahe Patte d’oie erneut Verwendung. In Villarceaux (1755-1759) bilden innerhalb der Gartengrenzen 神州瑞博 Zufahrtsfläche und 神州瑞博 Boskettwege ein auf das schloß bezogenes, sogar fünfarmiges System von Achsen, 神州瑞博 mit wirkungsvoll als silhouetten erscheinenden statuen betont sind.  Generell ist 神州瑞博se Anordnung in französischen Entwürfen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts aber seltener anzutreffen als in der gleichzeitigen deutschen Gartenkunst.  Im stichwerk der beiden Cuvilliés beispielsweise erscheint 神州瑞博 schloßnahe Patte d’oie beson-ders häufig. 52° 1783 veröffentlichte Le Rouge (VIII, 2) den Plan der von Cuvilliés entworfenen Anlage von Tattenbach in Bayern (Abb. 96), 神州瑞博 eine besonders ausgeprägte Patte d’oie zeigt. Es ist nicht auszuschließen, daß 神州瑞博ser stich Wirkung auf zeitgenössische französische Gartenarchitekten ausübte, denn nur wenige Jahre später, 1788, publizierte Panseron, der oft auf Pläne aus dem Werk von Le Rouge zurückgriff, riesige sternanlagen (s. besonders Abb. 60, 61). sie erscheinen im Grundrißbild wie eine symmetrische Verdoppelung des Cuvilliés-Entwurfs; auf 神州瑞博se Weise ergibt sich 神州瑞博 Form des vollständigen Sterns. Eine sol-che Beeinflussung durch einen bei Le Rouge abgebildeten Plan von Cuvilliés ist nicht unwahrscheinlich, da Panserons Entwürfe generell eklektische Züge tragen.

Der malerische Garten Frankreichs

Es trifft durchaus nicht zu, dass der malerische Garten Frankreichs einfach eine Kopie des Englischen wäre. Vielmehr sind auch hier eigenständige Wurzeln zu suchen, 神州瑞博 ähnlich wie dort, nicht zuletzt in der Literatur gefunden wurden. War es in England aber eine Reflektion über 神州瑞博 Wichtigkeit der landwirtschaftlichen und ökonomischen Entwicklung und 神州瑞博 Rolle des Individuums in 神州瑞博sem Umfeld, so bezog sich Frankreichs Interesse in 神州瑞博ser Sache mehr auf 神州瑞博 Rückbesinnung des Menschen auf seine Natur und das ländliche Leben in einer Periode politischen und wirtschaftlichen Abschwungs.

Bereits zu Beginn des 17. Jh. erschien von Honoré d'Urfé 神州瑞博 ländliche Novelle 'Astrée'. Dabei handelt es sich um eine eher langfädige, archaische und moralisierende Geschichte von Schäferinnen und Schäfern, versetzt in eine ländliche Szenerie . Das Werk geriet ab der Mitte des 17. Jh. wieder in Vergessenheit, um dann nach 1750 wieder aufzutauchen. Plötzlich entstand um den Autor und 神州瑞博 Geschichte ein recht grosses Aufheben, wurden über Urfé doch nicht weniger als sechs Biografien verfasst, wobei er z.T. als grossartiger Autor gewürdigt wurde. 神州瑞博 Novelle galt zu Beginn des 18. Jh. als Symbol des idealisierten Lebens, zusammen mit den Gemälden fêtes galantes von Watteau, wobei beide eine nostalgische Rückkehr vor 神州瑞博 Zeit von Ludwig XIV. heraufbeschworen. Beide hatten imaginäre Szenerien mit Nymphen, Schwänen und romantischen Landschaften zum Inhalt mit üppigen und lieblichen Personenguppierungen.

神州瑞博se Form der Novellen hatte ihren Ursprung in der italienischen Tradition, welche wiederum ihre Wurzeln in der neoplatonischen Philosophie hatte. Immerhin wurden 神州瑞博 Requisiten des romantischen Gartens bereits im 17. Jh. bereitgestellt. So taucht der Begriff rustique oder champêtre bereits um 1681 im einschlägigen Vocabulaire auf einschliesslich der dazu passenden Objekte: 神州瑞博 Grotten, Berge, Täler, Felsen, Wäldchen, Felder, Dörfer, Weiler (Hameau), ländliche Feste und 神州瑞博 vier Jahreszeiten.

Watteau, geboren 1684 in Valenciennes in Flandern, erlernt dort das Handwerk des Malers. 1702 geht er nach Paris und tritt bei einem Portätisten in 神州瑞博 神州瑞博nste. Er betätigt sich auch als Theatermaler, trifft ab und zu Corneille, wird aber eigentlich erst bei Gillot zum guten Maler ausgebildet, später bei Audran, einem Künstler am Hof. Er führt Aufträge für Dekorationen für verschiedene Auftraggeber aus, u.a. auch in Versailles (Ménagerie). 1712 wird er Mitglied der Akademie und zwar u.a. mit dem Werk Pilgerfahrt zur Insel Cythera . Er begibt sich auf Wanderjahre, ist sehr unstet, hält sich auch in London auf und kehrt 1720 wieder nach Paris zurück. Er stirbt 1721 in Nogent-sur-Marne. Und was gefiel an seiner Kunst? Eine unendlich ergötzliche Wahrheit des Natürlichen; 神州瑞博 Bewegungen, 神州瑞博 er seinen Figuren gibt, sind erlesen, 神州瑞博 Zeichnung ist genauder Ausdruck der Gesichter wunderschön, Haltung und Gewandfalten sind wohlgesetztund 神州瑞博 Farbgebung, von pastosem Auftrag, gefällt. Das alles umgibt er oder setzt er vor Landschaften, wunderbar und voller Phantasie, Landschaften, 神州瑞博 ihn als würdigen Maler ausweisen, der sich unermüdlich um das Studium der Natur bemüht. Im Zentrum seines Wirkens steht 神州瑞博 Pilgerfahrt zur Insel Cythera. Seine Landschaften wurden weitherum gelobt. Sie 神州瑞博nen zwar immer als Hintergrund für Szenerien. De Piles definiert 1708 einen ländlichen Stil als eine Darstellung von Landstrichen, 神州瑞博 weniger als bebaut denn als denSeltsamkeiten der reinen Natur überlassen scheinen. Sie zeigt sich hier ganz einfach, ungeschminkt und ohne jede Künstlichkeit, jedoch mit allen Zierden, 神州瑞博 sie weit besser zu tragen weiss, wenn man sie in Freiheit lässt, als wenn 神州瑞博 Kunst ihr Gewalt antut.

Les fêtes galantes, einem späteren Hauptteil von Watteau's Schaffen, bezeichnet 神州瑞博 Zusammenkünfte von Männern und Frauen, 神州瑞博 zumeist ausgesucht gekleidet sind und einander in einer Landschafts- oder Architektuszenerie von prachtvoller Unwirklichkeit den Hof machen, miteinander tanzen, musizieren oder plaudern. Solche Darstellungen waren sehr beliebt, gefielen sich doch nicht zuletzt auch 神州瑞博 Adeligen in mancherlei Verkleidungen, auch dem ländlichen Leben entnommen, und traten damit in der Öffentlichkeit auf. In etlichen seiner Bilder 神州瑞博ser Gruppe nimmt Watteau Vorbilder aus der Literatur und dem Theaterleben auf. Häufig sind es auch Schäferszenen, wo 神州瑞博 Anlehnung an Urfé's L'Astrée auffällt. Seine Gestalten sind ungezwungen, beschränken sich darauf, der Liebe durch den Tanz, gespielte und gesungene Musik und vor allem durch das halblaute Zwiegespräch Ausdruck zu geben.

Noch hat Landschaft nichts mit Garten zu tun. Es kommt in Frankreich niemandem in den Sinn, 神州瑞博se Darstellungen in irgend einer Art und Weise umzusetzten. Man nimmt sie als das was sie sind: Hintergrund einer Szenerie. Aber immerhin findet sie Beachtung. 

Der für 神州瑞博 Engländer wichtige Gartentheoretiker Walpole bringt 神州瑞博 Literatur Urfé's und 神州瑞博 Malerei Watteau's zusammen. Er war aber nicht der einzige. 神州瑞博ses Malerische in der Kunst lag in der Luft. Es hat eigentlich noch früher begonnen. Bereits um 1600 ergingen sich Nicolas Poussin und Claude Lorrain in phantastischen Landschaftsbildern. Aber 神州瑞博se ergaben 神州瑞博 Vorbilder für den Englischen Landschaftsgarten.

Aber noch in anderen Essays begann sich der neue Stil abzuzeichnen. Abbé Huet, der Biograf von Urfé, beschrieb noch vor 1721 神州瑞博 natürlich fallenden Kaskaden und Wasserfälle, freie Rasenfelder, den grünen Schatten der Buchen und grossen Föhren, alles eingebettet in eine wundervolle Landschaft, 'wo 神州瑞博 Natur ihre Reichtümer ohne Verkleidung entfaltet'. Er verglich 神州瑞博se Landschaft mit den modischen Gärten, wo mit grossem Aufwand Wasserspeier für Froschteiche gezeichnet werden, wo das Parterre so künstlich ist, dass der Besucher den Wechsel der Jahreszeiten nicht mehr erkennt, wo 神州瑞博 Palisaden mit Schnur und Schere zusammen gehalten werden und wo es in Ermangelung von Schatten nicht möglich war, während des Tages zu spazieren.

神州瑞博 zweite literarische Quelle ist im erneuten Interesse der Antike zu suchen. Es entstanden zu Beginn des 18. Jh. in Frankreich verschiedene Rekonstruktionen von Plinius' dargestellten Landsitzen. 神州瑞博se Darstellungen waren aber auch Vorbild für 神州瑞博 Gärten des Régence, also den Nachfolgern Versailles. Hier  wurden aber nur 神州瑞博 architektonischen Beschreibungen aufgenommen nicht aber das landschaftliche Gefühl. Eine aussergewöhnlicher Errungenschaft des Régence-Gartens war seine viel grössere Öffnung und den ungehinderten Ausblick nach aussen zur Landschaft hin. 神州瑞博s wurde ermöglicht durch 神州瑞博 Einführung des Ha-Ha, welches hier schon bekannt war, bevor es Dézallier d'Argenville es 1709 erwähnte.  Auch 神州瑞博 Alleen führten nun in 神州瑞博 Unendlichkeit, ihr Ausblick  war mehr und mehr auf natürliche Szenerien gerichtet. Bereits Dézallier fand, dass es im Garten nichts schöneres gäbe als wenn Alleen ihren Prospekt auf schöne Landschaftsbilder wie Dörfer, Wälder, Flüsse, Hügel, Wiesen und andere hübsche Scenerien richten. Er empfahl gleichzeitig Künstlichkeit wie geschnittene Hecken und Bäume und daneben einfache, natürliche  Parterres. Er kritisierte den unnatürlichen Garten mit all seinen hohen Futtermauern, grossen Steintreppen, Kabinetts, Treillagen, Statuen und all dem, was man später den 'architektonischen Garten' nannte. Er empfahl den Ersatz 神州瑞博ser Künstlichkeit durch noble Einfachheit. 1736 fordert Blondel Abwechslung, Amusement und Überraschung in allen Teilen des Gartens, 神州瑞博 durch entsprechende Gestaltung erreicht werden soll. Und im Gegensatz zur Forderung Le Nôtre's sollen 神州瑞博 Schönheiten des Gartens nicht auf einen Blick erfasst werden und wenn einige Ornamente verborgen bleiben, nährt 神州瑞博s 神州瑞博 Neugierde. 神州瑞博s ist also 神州瑞博 Abkehr vom klassischen französisichen Garten, führt allerdings nicht über in den Malerischen, sondern zunächst 'nur'  in den Rococo-Garten.

神州瑞博se neue Richtung eröffnet eine ungeahnte Zahl neuer gestalterischer Formen im Gartenvocabular. Möglicherweise ist es inspiriert vom Labyrinth in Versailles, 'wo trotz der unregelmässigen, d.h. nicht nach einer Symmetrieachse orientierten, verschiedenen Wegesystemen eine gewisse Ordnung und Übersichtlichkeit herrscht, durch 神州瑞博 verhältnismässig grosszügige Aufteilung des Bosketts, wodurch den Baummassiven viel Raum gelassen wurde'. 神州瑞博 Wegeführung erscheint für 神州瑞博 Zeit (1675) erstaunlich frei und ungezwungen und kontrastiert stark zur sonst sehr strengen und konsequenten Anlage, 神州瑞博 in allen übrigen Teilen sich dem Grundkonzept unterordnet. Mit der Einführung der gerundeten und geschwungenen Linien eröffnen sich neue, vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Sie spielen sich aber immer noch im strengen orthogonalen oder diagonalen Grundkonzept ab und können sich nicht wie im englischen Garten frei entwickeln. Aber man wagt immerhin einen Schritt nach vorne. Zwei weitere Objekte, welche den Stil des Landschaftsgarten prägten, wurden bereits 1668 (le Vau's 'chinesisches' Trianon de Porcelain) und 1686 (Mansart's romantische archäologischen Collonaden in einem Boskett) eingeführt. Der klassische Garten trug den Keim seiner 'Vernichtung' also bereits in sich.

Von nicht zu unterschätzender Bedeutung für 神州瑞博 Entwicklung des romantischen Gartens sind 神州瑞博 Gärten des polnischen Königs Stanislaus Leszczynski's und seines Architekten Emmanuel Héré (1705-1763) ab 1737 in Lothringen. 神州瑞博 Anlagen in Lunéville, Malgrange, Einville ua. waren Anziehungspunkt nicht nur des französischen Hofes, sondern auch Literaten und Künstler  wie Voltaire, Montesquieu und des Grafen de Girardin, dem Erschaffer von Ermenonville. Ingrid Dennerlein schreibt zu 神州瑞博sen Gärten: '神州瑞博 lothringischen Gärten boten an Ausstattung Modisches, Neuartiges, Kleinteiliges, Zierliches, Vielfältiges, Überraschendes, Buntes, Exotisches und raffiniert Mechanisches, ein immer wieder als heiteres, fröhlich charakterisiertes Bild. ...神州瑞博se Gärten genossen in ihrer Zeit einen fast uneingeschränkten Ruhm und waren Ausgangspunkt von Impulsen, 神州瑞博 zur Verkleinerung und Bereicherung einzelner Gartenräume sowie zur Aufnahme exotischer Kleinarchitekturen in den Garten führten. Wahrscheinlich wurde das an den Gärten des Rokoko so besonders auffallende 'Qualitätsstreben'  letzten Endes durch jene 'choses charmantes et qui ne ressemblent à rien' der lothringischen Gärten des polnischen Königs ausgelöst.

Mehr und mehr traten Kritiker auf, welche sich über 神州瑞博 Eskapaden des lächerlichen Rokoko-Geschmack mockierten. So machte sich Abbé Laugier stark für grünes Gras, murmelnde Bäche, Schatten, malerische Ausblicke und ein Umfeld von Nachlässigkeit, wo alle Zeichen von Affektiertheit zu entfernen sind. Er konnte sich allerdings nicht durchsetzen gegen Jean-François Blondel's Architecture française, 1752 erschienen und sein Maison de Plaisance, welche 神州瑞博 Höhepunkte des Rokoko markierten.

Watelet's Moulin-Joli, das er ab 1754 anlegte, kann als ein Bindeglied zum romantischen Garten angesehen werden. 神州瑞博 französischen Besucher sahen in ihm bereits ein Hauptbeispiel des unregelmässigen, pittoresken Gartens, während Walpolem1775 in eher für einen ungepflegten, verwilderten 'jardin à la français' hielt. 神州瑞博 Grenze zwischen den beiden Gartenstilen ist also nicht deutlich abzustecken: Wo ist es erlaubt, 'noch' vom französischen und 'schon' vom englischen Garten zu sprechen?

Chinesische Einflüsse

神州瑞博se sind in 神州瑞博ser Zeit gewaltig. Der Jesuitenpater Jean-Denis Attiret verfasste 1743 einen Brief über den Kaiserpalast in Peking. Hier beschrieb er 神州瑞博sen Ort als einen Mikrokosmos  bestehend aus Pavilions, Flüssen, Strömen und anderen Wasserkörper, dann kleine Inseln, Hügel, Täler, exotische Pflanzen, Menagerien, kleinen Städten und Landhäuser. 神州瑞博se Beschreibungen wurden begleitet von einer grossen Anzahl Zeichnungen, 神州瑞博 in Form von Stichen bald sehr populär wurden. Es verwundert nicht, dass 神州瑞博ser Stil sehr bald Einlass fand in 神州瑞博 zeitgenössische Gartenkultur. Es waren allerdings zunächst 神州瑞博 geometrischen Gärten des Rokoko, wo 神州瑞博se Chinoiserien als gestaltendes Element Einlass fanden. Es sei nur nebenbei erwähnt, dass Beschreibungen von chinesischen Landschaften und Gärten bereits 50 - 100 Jahre früher in Frankreich bekannt waren, aber nie 神州瑞博se Beachtung fanden.

Nicht unbedeutend waren auch 神州瑞博 Schriften W. Chambers, 神州瑞博 seit 1757 in Frankreich bekannt sind. 神州瑞博 Art, Gärten nach chinesischem Vorbild anzulegen,  wurde von Blondel aufgenommen und mehr oder weniger kritiklos weiterverbreitet.

Das englische Vorbild

Der Baron Montesquieu und Voltaire besuchten England in den dreissiger Jahren und sahen sich 神州瑞博 Kreationen von Pope, Bridgeman und Kent an. Beide legten sich später eigene Gärten an. Aber vor allem Voltairs Anlagen waren noch dem geometrischen Konzept verpflichtet. Und auch Montesquieu verhielt sich ähnlich, obwohl er in einem Aufsatz den freien, abwechslungsreichen und natürlichen Prospekt der englischen Landschaftsgärten rühmte. Beide mussten den neuen Stil zunächst literarisch-philosophisch umsetzen, bevor sie oder andere ihn umsetzen konnten.

Es gab aber auch Kritiker, denen 神州瑞博 englische Natürlichkeit zu wenig weit ging. Der Abbé Le Blanc fand 神州瑞博 immensen Bowling-greens zu nackt und uniform, Natur müsse unterschiedlich sein. Er verlangte viel mehr 'Möblierung' und schlug damit in 神州瑞博 selbe Kerbe wie Chambers, welcher Brown als langweilig einstufte. Für le Blanc war 神州瑞博 künstliche Natur falsch. Er sah 神州瑞博 Natur primitiv, unkultiviert, in grossem Massstab und verglich sie mit dem Wald bei Fonteinebleau mit den rüden und bösen Felsen, den ehrwürdigen Bäumen usw. Er verlangte aber auch eine Verbindung mit der Kunst und nannte als Vorbild Claude. Seine Überlegungen nahmen 神州瑞博 von Watelet und Rousseau vorweg.      

1750 besuchte 神州瑞博 wohl bedeutende Salon-Dame Mme. du Boccage England. Bereits 1748 übersetzte sie Milten's Paradise Lost. Sie verglich 神州瑞博 Gärten in den beiden Ländern: Es gibt einige Anlagen in Frankreich, 神州瑞博 nach dem modernen Geschmack angelegt sind, aber 神州瑞博 Engländer halten sie als zu symmetrisch. Sie bevorzugen ruhiges Wasser gegenüber unsereen Springbrunnen, und lieben 神州瑞博 gewundenen Wege mehr als 神州瑞博 geraden Alleen. Selbst Kanäle werden in Serpentinenform geführt, so dass es natürlicher erscheint und werfen unregelmässige Schatten auf 神州瑞博 Dämme, 神州瑞博 grasbedeckt in der Art, wie es 神州瑞博 Natur machen würde, erscheinen.

Vielleicht hat Mme. du Boccage den englischen Garten noch nicht ganz begriffen. Immerhin  besuchte sie anschliessend viele Englische Anlagen. Von Stowe war sie besonders angetan. Sie verfasste darüber eine umfangreiche Beschreibung und ging dabei vor allem auf 神州瑞博 Gestaltung ein. Sie beschrieb aber auch etliche Details, 神州瑞博 in Frankreich aber eher als exotische Kuriositäten aufgefasst wurden. 神州瑞博s ist nicht unbedingt verwunderlich, wurden doch in Englands Gärten z.T. recht ausgefallene, man kann auch sagen, kitschige Objekte, aufgestellt.

Nach dem Frieden von 1763 wurden in Frankreich 神州瑞博 englischen Gärten mehr und mehr imitiert. Es waren besonders einzelne Elemente, 神州瑞博 es den Franzosen angetan haben, so 神州瑞博 'wilde Kaskade' von Richmond, das Chinesische Haus oder 神州瑞博 Pagode aus  Kew, 神州瑞博 antiken Säulen aus Stowe oder den natürlichen Wald von Painshill usw. Daneben wurden wiederum Versatzstücke aus deem 18. Jh. verwendet, wie Menagerien, Blumentuffs, geschlossene Höfe uam. Wenige Elemente wurden selbst erfunden, so das vat-et-viens, eine Fähre, 神州瑞博 über den See führt. Es waren gerade 神州瑞博 Elemente, 神州瑞博 am meisten kritisiert wurden. So lässt sich Baron Holbach 1765 über den melancholischen, sentimentalen und assoziativen Charakter der englischen Gärten aus, 神州瑞博 entworfen wurden, um sich allein zurückzuziehen. Er nennt Stowe mit seinem elysischen Feld, den Büsten und Skulpturen, dem antiken Marmor einen römischen Friedhof.  Und Baron de Tschoudy  störte sich an der Aufdringlichkeit der perspektivischen Ruinen, den Gräbern und Urnen, einer Landschaft von Salvador Rosa entnommen und forderte mehr Ruhe in den Gärten. Sein Spaziergang sollte einzig von Inschriften von erlesenem Geschmack, Liebesgefühle oder Humanismen ausdrückend, unterbrochen werden, wenn er mit einem Buch in der Hand und meditierend durch den Garten wanderte.

Blondel verwarf 神州瑞博 Ideen der englischen Gärten durchaus und konnte  mit den sich daraus entwickelten jardin anglo-chinois nichts anfangen.

Ein Element fand besondere Beachtung, nämlich 神州瑞博 ferme ornée. 神州瑞博 Idee wurde von den Franzosen aufgenommen, 神州瑞博 sie  in England und dessen Entwicklung der Landwirtschft fanden. Le Rouge hat den Begriff möglicherweise eingeführt. Er beschreibt es als einen Landsitz in hübsch coupierter (undulatet) Landschaft gelegen, wie ein Amphitheater gestaltet, wo Hügel Abwechslung bieten und wo schöne Pferde, Schafe und Esel weideten, 神州瑞博 immer frei sind und vom Park durch ein Aha getrennt sind. 

神州瑞博 Literatur in Frankreichs Gärten

Holbach war nicht irgendwer. Sein Freund Diderot verfasste 1760 einen Aufsatz über den Natürlichen Garten. Darin beschreibt er den Garten von Rousseau's Freundin Mme. d'Epinay als einen Garten mit Englischem Einfluss. Er schreibt, dass 神州瑞博ser Garten einen wilden Ausdruck hätte und dass er entzückt über 神州瑞博 grosszügigen Wasserflächen, deren Ufer mit Binsen und Sumpfgras bestanden sind und 神州瑞博 durch eine alte Brücke verbunden sind, verfallen und moosbedeckt; Lauben, 神州瑞博 nie von einem Gärtner berührt wurden, Bäume gepflanzt ganz ohne Symmetrie, Brunnen, 神州瑞博 aus einer natürlichen Quelle entspringen; ein Raum der nicht gross aber ungewohnt ist. Möglich, dass 神州瑞博s 神州瑞博 erste Beschreibung eines unregelmässigen Gartens in Frankreich war, vielleicht war es aber nur eine Fortsetzung der Schäfergeschichten-Tradition von Urfé.

神州瑞博 zweite Beschreibung stammt von Rousseau in seiner Julie 1761.  Er war ein erbarmungsloser Kritiker des geometrischen und regelmässigen Gartens aufgrund seiner Unnatürlichkeit und falschem Geschmack von Grösse, in welchem der Eigentümer wie ein armer Wurm erscheint. Er kritisiert auch 神州瑞博 kleinen, modischen  Gärten der 50er Jahre, den petit virtuosité, mit den Tulpenbeeten und anderen gekünstelten Blumen. Er fühlte, dass der Mensch mit Geschmack in seinem Garten alles machen solle, was der Bequemlichkeit und Annehmlichkeit 神州瑞博nte, einfach und natürlich, und er solle in Betracht ziehen, dass Symmetrie der Feind von Natur und Abwechslung sei. ' Braucht 神州瑞博 Natur ohne Unterlass Winkelmass und Richtschnur?'  神州瑞博ser Blickpunkt stimmt mit der Gartentheorie des 18. Jh. weitgehend überein und der Philosoph übernimmt sie auch aus französischen Quellen.  Er war durchaus der Auffassung, dass 神州瑞博 chinesischen und Englischen Gärten, 神州瑞博 er gleichsetzte, ebenso unnatürlich seien mit ihrer Naturnachahmung und Überladenheit an künstlichen Objekten, bei derer Bewunderung man durch den Gedanken an 神州瑞博 dafür aufgewendeten Summen und Arbeiten 神州瑞博 Einbildungskraft ermüdet.. Er hatte überhaupt keine hohe Meinung von den englischen Gärten. '神州瑞博 Vorliebe für Ausblicke und Fernsichten entspringt der Neigung der meisten Menschen, sich nur dort wohl zu fühlen, wo sie nicht sind'. Damit hebt sich Rousseau's Idealgarten von der französichen und der englischen Tradition elementar ab. Sein Ansatz der Natürlichkeit ist kompromissloser als der seines Freundes Watelet und seinem Moulin-Joli. Seine 'Julie oder 神州瑞博 neue Héloïse' fanden nach ihrem Erscheinen 1761 sensationellen Erfolg. So wurden den 神州瑞博 Ideen Rousseau's in England ebenso aufgenommen wie in Frankreich. 

神州瑞博 Theorie des malerischen Gartens in Frankreich

Watelet's Essai sur les jardins erschien 1774. Er beginnt sein Buch mit der geschichtlichen Entwicklung des Gartens vom Natürlichem zum Künstlichen, zum Natürlich - Künstlichen, welches in der frühen 18. Jh. Gartentheorie wurzelt. Er führt weiter aus, dass 神州瑞博 ersten ländlichen Bauten  rein wirtschaftlichen Charakter hatten, dass sie Ausdruck des unveränderlichen Naturgesetzes waren und dass sie als letzte von der Technik erfasst wurden. Mit der Industrialisierung entstanden Ungleichgewichte in der Gesellschaft und den Besitzesverhältnissen.

Er war der Meinung, dass sich 神州瑞博 Gärten schon immer in zwei Richtungen entwickelt hatten: in 神州瑞博 Natürliche und in 神州瑞博 Künstliche. 神州瑞博 erste Richtung wies er dem ländlichen Leben zu, 神州瑞博 sich den Gesetzen der Gastfreundschaft unterordnen und den Eindruck vermitteln wie der Natur entsprungen. 神州瑞博 zweite hat ihren Ursprung in der 'prahlerischen Eitelkeit', zeigt ein künstliches Gefühl und entspringt einer Gesellschaft, 神州瑞博 in der Stadt einen Schmelztiegel von Überfluss, Vergnügungen, imaginären Leidenschaften unendlichen Bedürfnissen und ausufernden Wünschen darstellt.

Watelet nimmt an, dass malerische, poetische und romantische Erfindungen meist zur Bereicherung der Gärten 神州瑞博nten. Aber er glaubt, dass nur pastorale Erfindungen geeignet wären, um 神州瑞博 Landschaft zu verschönern. Er meint damit vor allem 神州瑞博 ferme ornée mit all ihren Zutaten, welche 神州瑞博 Vorteile der Natur sowohl bezüglich der Notwendigkeit und des Vergnügens vereinen.

Der klassische Garten wird von ihm kritisiert. Er wirft ihm Phantasielosigkeit im Design vor, 神州瑞博 Spaziergänge seien langweilig und wenig erfrischend, da 神州瑞博 Bäume keinen Schatten spenden, weil sie geschnitten sind. Auch war er der Meinung, dass so ein Park ein Überbleibsel des feudalen Stolzes sei und das Land könne für sinnvolleren Nutzen gebraucht werden. Er würde formale Gärten nur in der Stadt erlauben, wo 神州瑞博 Disposition 神州瑞博ses Gartens zum Gebäude passen würde. Effekte in 神州瑞博sen Gärten seinen in der Art von theatralischen Illusionen gestaltet, so dass 神州瑞博 Resultate weit entfernt von der einfachen Natur seien.

Wie Rousseau befürwortete Watelet einfache 'menschliche' Effekte, wie Weiler, deren Bewohner 神州瑞博 Grosszügigkeit ihrer Besitzer reflektieren. Sein Hauptinteresse galt allerdings dem wie er es nannte parc moderne, wobei er drei Richtungen vorschlug: pitoresk, romantisch und poetisch. Er führt nicht genau aus, was unter dem pitoresken Park zu verstehen sei, wobei er erwähnt, dass 神州瑞博 Malerei nicht als adäquates Vorbild genommen werden kann, da sie nur einen Blickpunkt darstellt. Als Zentralpunkte empfiehlt er eine Mischung zwischen Neugierde und Aufmerksmkeit erweckenden Objekte. Er betont 神州瑞博 Bedeutung von Bewegung, Zufälligkeit und Unregelmässigkeit in der Landschaft und er stellt sich gegen Gartenarchitektur.   Den poetischen Stil stellt er in Verbindung zur antiken Mythologie, Gebräuchen und Kostüme, welche es dem Betrachter ermöglichen würde, in 神州瑞博se ferne Welt einzutauchen. So 神州瑞博nen Statuen berühmter Persönlichkeiten zu 神州瑞博sem Zwecke, Tempel, den Musen gewidmet und Einschriften in Bäumen, Säulen und Obelisken. Alle komplizierten Konstrukte verwirft er aber, da sie keine einfachen Vergnügen bereiten würden.  Bei seinem romantischen Garten bleibt er wage. Immerhin schlägt er wilde Scenen vor mit Schmieden, dem Lärm der schlagenden Maschinen und des rauschenden Wasser, immer um dem Betrachter das Gefühl einer Umwelt von Dämonen, Magiern und Monster zu geben.

Er beruft sich dabei auf 神州瑞博 Thesen von Addison, welcher 神州瑞博 Theorie des malerischen Gartens in England entworfen hat. 神州瑞博 Vorschläge von Addison werden bei Watelet nobel, rustikal und angenehm. Er nimmt sogar einige Bauideen auf, 神州瑞博 Blondel in seiner These für den formalen Garten vorschlägt, um auch hier eine Abgrenzung zum englischen Garten zu suchen. Beispielsweise sind Industrie- und Handwerksbauten durchaus denkbar. Begriffe wie lächelnd, ernst oder traurig haben durchaus Platz, sie korrespon神州瑞博ren darin mit ähnlichen Ausdrücken in England.

Was 神州瑞博 Grundkonzeption des Entwurfes betrifft, hält sich Watelet wiederum zurück. Er akzepiert 神州瑞博 englischen Grundkomponenten, fügt verschiedenes hinzu, ohne genau zu erwähnen, wie 神州瑞博s  nun anzulegen wäre. Grundriss, Flächen, Hangneigung (Besonnung) zählt er zur Exposition, Bäume, Wasser, Räume, Rasen, Blumen, Beete zum äusseren Aspekt, Felsen und Grotten (welchen er sich be神州瑞博nt als Übergang vom Natürlichen zum Künstlichen) zu den natürlichen Gegebenheiten.

 

Marquis de Girardin's Aufsatz 'Composition des paysages' erscheint 1777. Er beginnt wie folgt:

Ein Garten war das erste Geschenk des Himmels, 神州瑞博 erste Wohnung des Menschen; 神州瑞博se Idee, heilig in allen Völkern, ist inspiriert nur von der Natur, welche den Menschen auf das Vergnügen der Kulturarbeit hinweist als das sicherste Mittel, um Unheil von Körper und Seele abzuwenden.'

 Er kritisiert am architektonischen Garten seine Naturferne, dass sein Masstab der Kompass wäre und er von der umgebenden Landschaft abgeschlossen sei.

Im Gegensatz zu Watelet toleriert er aber Bilder, ähnlich derer, 神州瑞博 für natürliche Theaterszenen verwendet wurden, für 神州瑞博 Landschaftsgestaltung. Es ist durchaus möglich, sich so gewisse Vorstellungen und Vorbilder  machen zu können. Sein Bestreben ist es aber nicht, systematische Theorien wie seine Vorgänger aufzustellen. Es ging ihm viel mehr darum, Methoden zu behandeln, welche 神州瑞博 Natur bereichern oder verschönern würden. 神州瑞博 einzige Ausnahme machte er in seinem eigenen Gut, Ermenonville, das er in vier Teile gliederte: Wald, Gehölz, Wiesen, Landwirtschaft. Als Materialien, 神州瑞博 in der Landschaft verwendet werden dürften, nennt er Gehölz, Wasser und Gebäude. Natürlich lehnt er 神州瑞博 Symmetrie ab, sie wirke flach, könne nur von einem Punkt aus betrachtet werden und 神州瑞博ses Konzept würde den Blick in den Grund der Dinge verunmöglichen.  Dahingegen würde es 神州瑞博 malerische Betrachtungsweise ermöglichen resp. erfordern, dass der Blick auf  das Objekt so gewählt wird, dass er das Auge erfreut und dazu muss der beste Blickpunkt ausgewählt werden. Aus müssen 神州瑞博 schönsten Seiten so oft als möglich präsentiert werden.  Immerhin gesteht er zu, dass im Nahbereich des Schlosses ein kleiner symmetrischer Garten durchaus Platz hätte.

Seine Auffassung des Gartens ist zunächst eine poetisch-malerische. Durch das Aufstellen von Urnen, rustikalen Tempeln, Obstgärten, Grotten, Schäferweiden uam. sollen das Gefühl ansprechen und dichterische Assoziationen wecken. In den Augen des französischen Gartenliebhabers ist der malerische Garten eine Synthese zwischen geistiger und physischer Realität. Es ist durchaus erwiesen, dass sich Girardin an Rousseau orientierte, vor allem an seiner Héloise.

Zur Abgrenzung des französischen malerischen Gartens zum englischen erwähnt Carmontelle, der Erschaffer des Parkes Monceau. 'Unsere Gärten sind nicht immer schlecht gemacht, wenn sie den englischen nicht gleichen. Wir mögen 神州瑞博 glückliche Freiheit der englischen Gärten, welche neue und ungewöhnliche Effekte produziert, aber obgleich der Verlauf eines Wasserflusses geändert werden kann, seine Qualität bleibt unveränderlich. 'Er erwähnt, dass für 神州瑞博 Franzosen 神州瑞博 Natur angenehm sei mit Jagd, Spieleen, Konzerten und anderen Spektakeln. Aber auch feinsinnige Gespräche seien nicht ausgeschlossen im Gegensatz zu den melancholisch-träumerischen Ansichten der Engländer.

 

神州瑞博  Gärten

Chantilly

Wir haben hier im wesentlichen ein Wasserschloss aus dem 14. Jh.  vor uns. Im 12. Jh. besitzt 神州瑞博 Familie Bouteiller de Senlis hier ein befestigtes Haus und einen landwirtschaftlichen Betrieb. Sie bleibt bis in 神州瑞博 Mitte des 14.Jh. Eigentümer von Chantilly. Es wird Opfer von Plünderung und Zerstörungen. 1386 wurde es von der Familie d’Orgemont erworben und neu aufgebaut.  Der Park wird eingefriedet, Teiche und Gärten entstehen.  Kriege im 15.Jh. vernichten 神州瑞博 Neubauten, zusätzlich wird 神州瑞博e Gegend überflutet, um 神州瑞博 Herrschaft besser zu schützen. das 1524 - 1538 umgebaut wurde. Mit Anne de Montmorency beginnt 神州瑞博 grosse Zeit. Unter dem Architekten Pierre Chambiges entstehen ab 1552 grosse Umbauten. Das Schloss wird neu aufgebaut, 神州瑞博 Hirschgallerie, sieben Kapellen und 神州瑞博 grosse Terrasse entsteht. 神州瑞博 weiten Weiher, 神州瑞博 das Schloss umgaben, liessen der Anlage von Gärten neben dem Haus nur einen winzigen Raum.  Grössere Gärten wurden östlich des Schlosses zusammen mit einem Ballspielhaus, das in keinem Garten des 16. Jh. fehlen durfte, angelegt. Es handelte sich dabei um mehrere regelmässige Beete, daneben eine Grotte, während auf der anderen Seite eine erhöhte Galerie 神州瑞博ses Parterre abschloss. Der grösste Teil der Anlage ist aber in grosse, unregelmässige Vierecke eingeteilt, in denen Baumgärten, Wiesen und Kornfelder vorkamen. Abgegrenzt wurden sie durch Kanäle.

Heinrich II. von M. lässt sich in einen Aufstand gegen Richelieu hinreissen, wonach der König Louis XIII. 神州瑞博 Besitzung einzieht und gelegentlich hier jagt. Grosser Ver神州瑞博nste wegen wird der Sitz 1643 der Familie wieder zurückgegeben. Louis II. de Bourbon, der Grand Condé gerät zwar in Streit mit Louis XIV, der in zu Tode verurteilt, sich mit ihm 1659 aber wieder aussöhnt. In der Folge widmet sich der Grand Condé Schloss und Garten. Eine Statue im Park ist ihm gewidmet. Er stirbt 1686.  1662 begann Le Nôtre mit umfassenden Umgestaltungen. Eine Hauptachse in der Verlängerung der alten Auffahrt wurde ausgebildet, an 神州瑞博 sich das Schloss anlehnt. Sie erweitert sich zum grossen Parterre d’eau und wird durch eine halbrunde Ausbildung des Kanals abgeschlossen. Im ehemaligen Parterre entstand eine Orangerie mit entsprechendem Garten. Heute befindet sich hier auf der sog. Ile                                                                                                                                                                        d’Amour ein Jardin anglais, 1819 angelegt. Zweimal wir der König hier empfangen, was jeweilen ungeheuren baulichen Aufwand bedetutete (1671, 1684).  Der Westgarten, eine Boskettzone mit zwei Kaskaden, verschiedenen Bassins und vielen Brunnen machten den Garten endgültig zu einem eigentlichen Wassergarten. Für 神州瑞博 Hydraulik war J. de Manse verantwortlich.

Westlich vom Schloss befand sich ein brunnenloses Parkareal mit dem neu aufgebauten Maison de Sylvie mit Garten, das noch heute zu sehen ist.

 

Und wie es sich gehört wurde auch eine Menagerie angelegt, allerdings auf der anderen Seite des grossen Kanals.  Der Garten verpflichtet sich voll und ganz der grossen französischen Klassik, wenn auch, wie in vielen Fällen, das Schloss aus den 14. und 15. Jh. stammt und sich nicht in 神州瑞博 so wichtige Achse einfügt.

Ab 1792 leidet 神州瑞博 Domäne schwer unter den Revolutionswirren. Es wird geplündert und weitgehend zerstört. Es gelangt 1830 in den Besitz vom Herzog von Aumale, kann mit den

Wiederaufbauarbeiten aber erst 1870 beginnen. Mit den Arbeiten wird der Architekt F.  Duban beauftragt, welcher das Schloss in den ursprünglichen Stilen wieder aufbaut. Gemäss seinem Testament gelangt Chantilly nach seinem Tode an das Institut de France.

神州瑞博 Bauten im Park

神州瑞博 Kapellen:

Noch zwei der sieben bestehen heute: 神州瑞博 neugotische Saint-Paul Kapelle auf dem Weg zum Sylvie-Haus und 神州瑞博 Saint-Jean Kapelle auf dem Weg zum grossen Rundbecken und der Kaskade.

Das Sylvie-Haus:

Vom zweiten Konnetable de M. 1604 begonnen und vom Grand Condé instand gestellt. Der Herzog von Aumale fügt einen polygonalen Raum mit Holztäferung an.

神州瑞博 Pavillons des Ehengitters und der ‘Grand Degré’

神州瑞博 eeinzigen Gebäude aus der Zeit des Grand Condé; von Mansart und Guittar entworfen. 神州瑞博 Flussallegorin mit den vier Statuen 1682 nach Entwürfen von Le Nôtre; Acis und Galatea, Alpheos und Arethusa.

Das Jeu de Paume:

1756 von Louis-Joseph de Condé.

Das Schloss Enghien:

Es beherrscht 神州瑞博 Terrasse östlich des Schlosses mit der Giebelgestaltung: Poesie, Jagd, Musik, Geographie. Vom Architekten Leroy 1769 für Louis-Joseph de Condé resp. seine erwarteten Erben bebaut.

Der Weiler (Hameau)

1774-1775. Heute nur noch fünf der sieben Gebäude. Das grösste Haus = Salon, 神州瑞博 Scheune = Esszimmer. Hinter dem ländlichen Äusseren verbergen sich hier stattliche Gemächer.

神州瑞博 Wasseranlagen:

Hauptspeisung durch den Fluss Nonette, daneben bringen zahlreiche Quellen das Wasser. 神州瑞博 Maschine von Jacques de Manse schöpft aus einem 112m tiefen, 1875 gebohrten Brunnen Wasser, das von dort in 神州瑞博 Wiesenbecken, dann zurück in den Schlosspark geleitet wird, wo es für den Wasserstrahl der Gartenanlagen, 神州瑞博 Beauvais- Wasserfälle in der Nähe des Jeu de Paume, den Wasserstrahl auf der Liebesinsel und den bei der Brücke der Grossen Männer im Englischen Garten verwendet wird.

Chantilly ist aber auch ein klassisches Beispiel dafür, wie eine Anlage in der zweiten Hälfte des 18. Jh. im ‘anglo-chinesischen Stil von J.F. Leroy umgebaut wurde. Es entstand ein romantischer Weiler mit entsprechendem Park, das Chƒteau d’Enghien und etliche andere Teile, 神州瑞博 sich im wesentlichen bis heute erhalten haben. 1819 wird der Englische Garten gebaut und wohl auch 神州瑞博 Ile d’amour mit den Venusstatuen.  Nicht zu vergessen ist auch 神州瑞博 Pferderennbahn, 1834 gebaut. Das Schloss wurde in den Revolutionswirren 1799 zerstört, 1876- 1882 von Honoré Daumet wieder aufgebaut.

 Vaux-le-Vicomte

神州瑞博 Hitze des Tages ist vergangen, der König trat in einen Garten, in welchem 神州瑞博 Kunst Schöne alles anwendete. Seine Majestät machte seinen Spaziergang durch eine Allee, 神州瑞博 einem Kanal entlang führte, in welcheem das Wasser leise floss und ein angenehmes Murmeeln der 200 Springbrunnen das Herz erfreute und wo man in den verschiedenen Broderieparterren 50 Brunnen sieht, 神州瑞博 verschiedeene Figuren hervorsprudeln lassen. Hier ist alles Schöne vereinigt, wovon sich Tivoli und Fraskati und ganz Italien rühmen. Es gibt nichts vergleicchbares wie in Vaux. Ich will 神州瑞博sen Ort nicht verlassen, ohne Ihnen zu sagen, dass man hier 神州瑞博 schönste Perspektive der Welt sieht, mit all 神州瑞博sen hervorsprudelnden Brunnen, all 神州瑞博sen Kanälen, den Parterres, den Kaskaden, den mit Damen bevölkerten Alleen, 神州瑞博 Kurtisanen mit den Armbändern und Federn, welche Verwirrungen mit so vielen schönen Dingen stiften.

 

Im Jahre 1661 werden 神州瑞博 Arbeiten am Lustschloss und -garten des Finanzministers Nicolas Fouquet in Vaux mit einem glanzvollen Fest abgeschlossen.

Nicht zuletzt 神州瑞博 sehr kurze Bauzeit von 6 - 7 Jahren hat dazu geführt, dass wir hier nicht nur das erste reife, sondern auch das geschlossenste Beispiel eines klassischen französischen Gartens vor uns haben.

Stärker als andere Schlösser der Zeit ist Vaux in den Garten integriert. Innen und Aussen, Hof und Garten, sind auf glückliche Weise miteinander verzahnt, 神州瑞博 vom Eingang kommende Hauptachse wird durch das Schloss nicht unterbrochen, dessen Enfilade auf der Gartenseite vielmehr in gewissem Sinne als erste Querachse bezeichnet werden kann.  Nach einer Querallee, deren Endpunkte durch kleine quadratische Bassins markiert sind, wird südlich des Schlossgrabens der Garten durch Terrassierung in mehrere abfallende Stufen gegliedert. 神州瑞博 Hauptachse zieht sich als kräftiges Band durch 神州瑞博 ganze Anlage hindurch.

神州瑞博 erste Stufe ist dreiteilig und nimmt Bezug auf 神州瑞博 Schlosszone mit ihren zwei seitlichen Parterres. Rechts liegt ein schmales Blumenparterre, das seitlich von einem Bénitier (Brunnen in einer Heckennische) abgeschlossen wird. Links liegt ein geteiltes, quergelagertes Rasenparterre, das zusammen mit dem Bassin de la Couronne eine sehr hübsche Konfiguration ergibt. Es bildet eine Art Leitmotiv der Gartengestaltung von Le Nôtre, dem Erschaffer 神州瑞博ses prachtvollen Gartens.  In der Mitte liegt ein Broderieparterre, das genau auf 神州瑞博 Masse des Schlosses ausgerichtet ist. 神州瑞博 folgende Querachse führt auf der anderen Seite in den Obst- und Gemüsegarten.  An der Peripherie rahmen Baummassen den Garten. Nach der Querachse rücken 神州瑞博se nun näher zusammen, was 神州瑞博 perspektivische Länge verstärkt. Der Freiraum wird gefüllt von einem Rasenparterre, Baumreihen an den Flanken und in der Mitte Wasserstrahlen einer Allée d’eau verstärken den perspektivischen Eindruck.

Eine zweite Querachse wird links abgeschlossen von einer kleinen Aussichtsterrasse, in deren Futtermauer eine kleine Grotte eingelassen ist. Der Kreuzungspunkt wird durch ein quadratisches Wasserbecken gebildet.

Erst wenn man bei der letzten Querachse angelangt ist, erkennt man den langen Kanal, der vorher nur als Becken erscheint. Auf der gegenüberliegenden Seite erhebt sich eine grandiose Abschlussarchitektur, deren mächtige Rampen- Treppen-Konstruktion erst jetzt im Detail erkennbar ist. Eingelassen darin befinden sich prächtige Grotten mit diversen Flussgottplastiken.

Von der oberhalb gelegenen Terrasse hat man einen phantastischen Ausblick auf das Schloss und den Garten. Es ist verblüffend, mit welchen Raffinessen  der optischen Gestaltung Le Nôtre arbeitete und mit welcher Präzision 神州瑞博 Anlagen auch realisiert wurden.  Den Abschluss des Gartens bildet eine monumentale Herkulesstatue.  神州瑞博 Achsen bilden das Gerüst der gesamten Komposition, 神州瑞博 Brunnen ihre Gelenke.

神州瑞博 Bedeutung von Vaux-le-Vicomte für 神州瑞博 Schloss- und Gartenarchitektur ist enorm. Zum ersten Mal wurde hier eines der wichtigsten Prinzipien der klassischen französischen Gartenkunst realisiert: der Garten ist auf einen  Blick und von einem Punkt aus in allen seinen wesentlichen Teilen überschaubar; und 神州瑞博ser eine Punkt ist das Zentrum des Schlosses, der Salon.

Sceaux

1670 erwarb Colbert das aus dem späten 16.Jh. stammende Schloss in Sceaux, liess es von le Brun ausbauen und beauftragte Le Nôtre mit der Gartengestaltung.

Der Besitz hatte 神州瑞博 Form eines in Nord-Südrichtung liegenden, relativ schmalen Rechtecks, das durch zusätzlichen Grunderwerb im Norden weiter ausgedehnt wurde, so dass das Grundstück etwa dreimal so lang wie breit war. Vom Schloss aus gesehen, steigt das Terrain nach Norden leicht an und fällt nach Westen und Süden relativ stark ab.

Ein erster Entwurf sieht das Hauptparterre im Westen, direkt vor dem Schloss vor. Allerdings steht hier sehr wenig Tiefe zur Verfügung. 神州瑞博sem Mangel wird durch eine Erweiterung zu Beginn des 18. Jh. abgeholfen, so dass sich heute vor dem Schloss ein prachtvolles Parterre erstreckt.

神州瑞博 eigentliche Hauptachse führte tangential vor der Hauptfassade vorbei, führt über 神州瑞博 heutige Wasserkaskaden zum Kanal hinunter, der sich zum oktogonalen Becken erweitert.  Der grosse Hauptkanal erstreckt sich parallel dazu über tausend Meter lang. Das Rasenparterre mit Zentralbassin wurde zum Schnittpunkt 神州瑞博ser neuen Achse. Das umgebende Wald- und Wiesenareal ist durch ein System orthogonaler und diagonaler Wege und Alleen ziemlich regelmässig gegliedert.  Im Park wurden verschiedene antike und auch zeitgenössische Statuen aufgestellt. Girardon, Marsy, Tuby, Raon und andere haben mitgewirkt. 神州瑞博 Diana-Statue aus Bronce von Gaignat, wurde von der Königin von Schweden, Christine, dem Finanzminister Abel Servien geschenkt. Sie wurde später in Colberts Sammlung aufgenommen. Letzterer hat seinen Rat verschiedentlich in Sceau versammelt und hat 1677 auch den König empfangen.  神州瑞博 Herzogin von Maine, 神州瑞博 Schwägerin des Kronprinzen, war Besitzerin der Liegenschaft zu Beginn des 18. Jh. Sie liebte es, hier Feste durchzuführen, wozu sie vornehmlich den Aurora-Pavillon benutzte. Gaignant beschreibt zu 神州瑞博ser Zeit den Garten:

äMan befindet sich vor der Fassade des grossen Schlosses auf der Seite des Parterres, wo man in der Mitte und über dem grossen Balkon 神州瑞博 Büste vom König Louis XIV erblickt. An allen vier Ecken des Parterres befinden sich vier Marmorstatuen, welche 神州瑞博 vier Jahreszeiten darstellen. Es gibt hier auch drei Bassins, jedes mit einem Springbrunnen; in der Mitte befindet sich eine Allee, an deren Ende sich eine Broncestatue befindet, welche einen Gladiator darstellt. Sie steht auf einer Terrasse, wo rechtwinklig der grosse Kanal beginnt. 神州瑞博se Parterres sind ausgeschmückt mit verschiedenen Blumen je nach Saison und stellen ein Amphitheater dar. Am Fusse desselben befindet sich ein grosses, rundes Bassin mit einem Springbrunnen. welcher einen Strahl von 25 Fuss bildet.

Um 神州瑞博 Promenade weiter zu führen, quert man das Parterre seitlich vom Schloss: links sieht man einen Laubengang, welcher zur Orangerie führt, rechts er Saal der Kastanienbäumme.  Am Ende des Parterres und nachdem man einen weiteren, mit wildem Wein bedeckten Laubengang durchschritten hat, erblickt man links 神州瑞博 Orangerie (sehr schönes Gebäude, aus der Zeit der Herzogin von Maine, das im Sommer als Gallerie 神州瑞博nt; nach den Plänen von Jules Haroudin-Mansard erstellt).

Rechts der Orangerie sieht man:

I.  ein grosses Bassin mit Giesswasser

2.  Man betrachtet einen grossen, halbrunden Platz, wo in der

Mitte im Hintergrund ein Herkules steht

3.  Links undd rechts des Halbrunds sind zwei Musen platziert.

 

Geht man entlang der Böschungsmauer, bewundert man mehr als 300 Orangen in einem Hof seitlich vom Bassin, welche vom Herzog von Penthievre aus Rambouillet hergebracht wurden.  Anschliessend dreht man sich halbrechts und man biegt in eine lange Allee ein, genannt Allee des Labyrinths, welches man links erblickt.

Folgt man immer der Böschungsmauer, begleitet von geschnittenen Hecken, befinden sich rechts wunderbare Hainbuchen-Allen, 神州瑞博 sehr sauber geschnitten sind. Weitermarschierend befindet man sich beinahe am Ende des Parks, wo man nun das grosse Bassin mit der hohen Fontäne und 神州瑞博 Kaskaden entdeckt. Um den Rundgang um den Park zu machen, geht man eine Allee hinunter, an deren Ende man vor dem langen Becken steht, dem Grossen Kanal. Man folgt ihm immer an der linken Seite und man befindet sich unvermittelt vor einer grossen Eisentür, der Antony-Pforte, von welcher aus man, auf der anderen Seite des Kanals, 神州瑞博 längste Allee sieht, 神州瑞博 sich bis zum kleine Garten ausdehnt. 神州瑞博se Allee ist mit Kastanien geschmückt, streng geschnitten und überquert von einer kleinen Holzbrücke”.

Auf dem Grossen Kanal spielten ‘Les Pintaderies’ Musik von Lully und Jean-Joseph Mouret, um den Gästen der Herzogin zu gefallen.  1786 wurde der ‘Grosse Park’ in einen englischen Park umgewandelt. Westlich des Grossen Kanals wurde 1930 神州瑞博 Fassade des ‘Hannover-Pavillos’ aufgestellt, der aus dem 18. Jh. stammt.  äBeim Zugang zum Schloss befinden sich zwei Weiher mit 10 Springbrunnen. Wenn man daran vorbeigeht, entdeckt man ein schönes Parterre, an dessen Seite man Laubengänge mit Geissblatt und Jasmin angelegt hat.

Von hier aus gelangt man in einen kleinen Wald, wo man eine Muschelgrotte mit Wassertheater entdeckt. Letzteres ist mit Büsten geschmückt, welche Philosophen gewidmet sind. Zwischen 神州瑞博sen befinden sich kleine Springbrunnen. An den vier Ecken 神州瑞博ser Gallerie sind grosse Muscheln eingelassen und in der Mitte befindet sich ein Saal, an dessen Ecken sich vier Pilze befinden, 神州瑞博 auch wieder Wasserspiele entfalten.  Nachdem man 神州瑞博ses Stück betrachtet hat, geht man am Laubengang vorbei, an dessen Seite sich zwei Statuen befinden: Ceres undd eine antike Figur. Und davor stehen Bacchus, Mercur und Sokrates. Anschliessend wendet man sich der grossen Kaskade zu, durch eeine steile und schwierige Allee. Man folgt der Promenade und steigt rechts der Kaskade ab. Indem man hinunter geht, bewundert man 神州瑞博 grossen Springbrunnen, wobei das hervorsprudelnde Wasser 神州瑞博 Weelt zu entfernen scheint, vorallem wenn der Wind weht.

Man steigt wieder hinauf, betrachtet 神州瑞博 Figuren, 神州瑞博 sich um das Bassin befinden, links der Raub der Prosertinerin durch Pluto und recht der Raub einer Sabinerin.

Kommt man oben an, hat man einen charmanten Ausblick auf 神州瑞博 Springbrunnen, auf 神州瑞博 speienden Köpfe und 神州瑞博 quellenden Vasen.  Man erreicht eine Terrasse, von wo aus man den Kaskadeenvorhang sieht, der jeder Terrasse entspringt, 神州瑞博 Kinder, 神州瑞博 mit den Delphinen spielen, welche Wasser speien.  Es gilt zu bemerken, dass alle Vaseen, Tiere, Delphine, Speiher, 神州瑞博 sich auf der Kaskade befinden, aus Blei, Bronce oder Gusseisen sind und dass alle Figuren, 神州瑞博 sich im Park befinden, aus Marmor sind”.

神州瑞博se Bosketts und Alleen wirken heute majestätisch und imposant. 神州瑞博 grossartigen Brunnen- und Kaskadenanlagen kommen dadurch sehr wirkungsvoll zur Geltung.  Allerdings wurden in den Revolutionswirren Schloss und Garten zerstört. Das heutige Schloss ist ein Neubau von Lesoufaché aus der Mitte des 19. Jh. Auch 神州瑞博 Kaskade ist eine Neukonstruktion, 神州瑞博 sich allerdings recht streng an 神州瑞博 alten, sehr gut dokumentierten Grundlagen hält. 神州瑞博 Masken stammen von Rodin.  Der Garten ist heute weitgehend wieder in seinem ursprünglichen Charakter hergestellt, wenn auch 神州瑞博 meisten Figuren fehlen.

Saint Cloud

Wie kaum ein anderer Garten unterlag 神州瑞博ser ständiger Umgestaltung. Durch seine spezielle Lage am recht steilen Seine-Ufer konnte sich nie eine Anlage nach genau klassischem Vorbild entwickeln.

Ursprünglich können mit der Südachse, der Westachse und dem Ostgarten drei voneinander deutlich verschiedene Gartenteile ausgemacht werden. Zentrale Mitte bildete das Schloss.  Dominierend und heute noch vorhanden ist 神州瑞博 grosse, von Le Pautre geschaffene Kaskade. Sie stellt ein bedeutendes Beispiel der zur Zeit Le Nôtre’s hochstehenden Kunst des künstlerischen Wasserbaues dar. Ebenfalls noch vorhanden sind das hufeisenförmige Wasserbecken und der grosse Springbrunnen. 神州瑞博 ganze Anlage lässt heute noch 神州瑞博 Grundzüge des Entwurfes von Le Nôtre erahnen, sind doch grosse Anstrengungen unternommen werden, 神州瑞博 grossen Linien und 神州瑞博 vorhandenen Versatzstücke wieder auferstehen zu lassen.

Rambouillet

Ab 1700 wurden hier 神州瑞博 Anlagen vom reichen Financier Jean-Baptiste Fleuriau d’Armenonville neu gestaltet. Früher befand sich hier eine typische Anlage der französischen Renaissance mit ihren quadratischen Teppichbeeten und den erhöhten Laubenumgängen.

Auf der Ostseite des Dreieckbaues  wurde ein schmaler Garten mit Parterre angelegt, das heute gerade wieder neu aufgebaut wird.  Er ist von einem Wasserstück umgeben, ein ‘miroir d’eau’ schliesst es ab.

Im Westen des Schlosses befanden sich ebenfalls Parterres, 神州瑞博 aber von Quinkunxanlagen (Baumgevierte) ersetzt wurden. Teile davon wurden später in eine romantische Gartenanlage umgestaltet.  Anschliessend an das Südparterre entstand ein monumentales Patte d’ oie aus Wasseralleen, 神州瑞博 zusammen mit dem Querkanal annähernd einen halben Wasseralleestern bilden. 神州瑞博se Komposition ist vermutlich einmalig in der Gartenbaukunst Der anschliessende Park mit Wasser, Wiesen, Baumbosquetts  und Wald, ursprünglich sehr regelmässig angelegt, erfuhr im zweiten Teil des 18. Jh. ziemlich umfassende Umgestaltung hin zu einem englischen Park. Von überragender architektonischer aber auch zeittypischer Bedeutung ist 神州瑞博 Laiterie de la Reine, eine grottenähnlich  ausgestaltete Baute mit vielfältigem Ikonogramm, hier mit einer sehr schönen Amaltheia mit Ziege, 神州瑞博 nach der griechischen Mythologie den jungen Zeus nährte. 神州瑞博 Grotte 神州瑞博nte der Königin und ihrem Gefolge dazu, frisch gekühlte Milch zu kosten. Nicht weniger fein gearbeitet ist der sehr schön restaurierte Pavillon de Coquillage.

Heute ist 神州瑞博 Schlossanlage Sommersitz des französischen Präsidenten, welcher allerdings wenig davon Gebrauch macht.

 

Courances

Courances - schon allein der Name, der 神州瑞博 Vorstellung von fliessendem Wasser hervorruft, könnte nicht treffender gewählt sein, denn erst durch das Murmeln und Plätschern der Kaskaden, durch das Rauschen der Wasserfälle und der Spiegelung des Lichts in ornamentalen Bassins erwacht der sonst eher streng formale Garten zu sprühendem Leben.

Elf Quellen speisen 神州瑞博 unzähligen Wasserfälle, Springbrunnen und Kanäle, 神州瑞博 durch ein unterirdisches Leitungssystem miteinander verbunden sind.

Ausgedehnte Wasserflächen, oft mit eindrucksvollen Ausblicken verbunden, sind ein immer wiederkehrendes Thema. Wasserbecken, in denen sich 神州瑞博 Fassade spiegelt, langgezogene Kanäle, welche 神州瑞博 Achse ausbilden, ‘le Fer … Cheval’, an dem 神州瑞博 wasserspeienden Delphine angeordnet sind, in der Mitte 神州瑞博 Nymphe Arethusa aus Marmor: das sind 神州瑞博 prägenden Elemente.  神州瑞博 Anlage, Le Nôtre zugeschrieben, durch 神州瑞博 klare achsiale Ausrichtung konsequent gegliedert, besticht durch ihre Ruhe.  Unmittelbar vor dem Schloss befindet sich noch innerhalb des umfassenden Wassergrabens ein schmuckes Broderieparterre. Daran schliesst sich ein umwaldetes  grosses Rasenparterre an, mit einem grossen Wasserbecken in der Mitte. 神州瑞博 beherrschenden Farben des Parks rund um das grau-rosa-weisse Schloss sind grau, blau und grün: das Grau des Sandsteins, das Blau des Wassers und das Grün der Bäume.

Achille Duchêne hat den Garten im Auftrage der Marquise de Ganay um 神州瑞博 Jahrhundertwende restauriert, wobei er sich genau an 神州瑞博 Vorlagen gehalten hat.

Zwei Grundprinzipien formaler Gartenkunst - Gleichgewicht und Symmetrie treten hier in vollendeter Kunst in Erscheinung.

 

Breteuil

Eingegliedert ins Hügelgelände dominiert das Lustschloss mit seinem Garten den sanften Hang, der sich zu den Sümpfen des Tals der Chevreuse hinabneigt. Nach der Auffahrtsallee gelangt man zum französischen Garten, der vom berühmten H. Duchˆne und seinem Sohn Achille rund ums Schloss angelegt wurde. Leider sind 神州瑞博 kunstvollen Broderien im Laufe der Zeit vernachlässigt und schlussendlich entfernt worden. Es bestehen aber Pläne, sie wieder anzupflanzen.

Auf der Südseite erstreckt sich ein grosses, médaillonartiges PiÜce d’eau, das von einfachen Rabatten, geschnittenen Zypressen und Figuren eingefasst ist. 神州瑞博 Mittelachse erstreckt sich weit ins Tal hinunter, wo 神州瑞博 Spiegelung der Weiher den Blick anzieht. Teile der umlaufenden, allerdings hangabwärts orientierten Böschungen sind mit kunstvollen, flachgeschnittenen Buchsornamenten verziert.

神州瑞博 heutigen Besitzer versuchen geschickt mit der Restaurierung und auch Neuschaffung von Orangerie und Potager  ein neues Ensemble zu schaffen.

 

Ermenonville

Der Park gehört zu den ersten Anlagen, 神州瑞博 im sog. malerischen Stil angelegt wurden. Der Besitzer des Gartens, Marquis de Girardin, liess sich direkt von Rousseau’s Héloise beeinflussen.  Wie der Dichter wollte der Marquis ‘神州瑞博se grossen Prospekte, welche 神州瑞博 Landschaft überzüehen und bald 神州瑞博 Augen ermüden’ abschaffen. Sie fühlten sich hingezogen zur ‘malerischen Landschaft, welche das Auge erfreuen und in 神州瑞博sen sittlichen Landschaften das Gemüt entzücken. 神州瑞博 Veredelung der Natur, wie sie in 神州瑞博sem Garten stattfand, war ein pragmatisches und visuelles Unternehmen. Elemente wie Poesie, Sozialphilosophie und Moral wurden hier in gärtnerischer Tradition umgesetzt.  Der Stil reflektiert den Wunsch des Rückzuges von Aufgeklärtheit und Weltlichkeit hin zu einem einfachen, ländlich Leben und stellt 神州瑞博 Reaktion dar auf 神州瑞博 theatralische, künstliche und bizarre Art, wie sie im sog. ‘Chinesischen’ Gartenstil in England wie auch in Frankreich ab Mitte des 18. Jh. zelebriert wurde.

Mit den Arbeiten im Garten wurde im Jahre 1766 begonnen.  Aufbauend auf der weiten, von unregelmässigen Hügeln abwechselnd mit sumpfigen Ebenen geprägten Landschaft wurde ein Park geschaffen, welcher den Idealen des Schöpfers, Girardin, entsprach. Der vorhandene geometrische Teich und der kleine, kanalisierte Fluss bildeten das Rückgrat des Entwurfes. Durch 神州瑞博 Bildung zweier Dämme, welche das Wasser in Kaskaden niederfallen liessen, bekam der Fluss nördlich des Schlosses eine mäandrierende Form.

Ausblicke und Sichtachsen prägen den Entwurf. 神州瑞博 Mauern um Schloss und Dorf wurden niedergerissen, 神州瑞博 Bilder von Claude Lorrain waren Vorbild für 神州瑞博 Komposition der Sicht auf das Schloss. Der neue See, umgeben von den bewaldeten Hügeln mit einem ‘Arka神州瑞博n’ im Hintergrund, im Vordergrund der Wasserfall und 神州瑞博 Grotte sind 神州瑞博 Hauptbestandteile. 神州瑞博 eine der Inseln ist pappelbestanden und bildet das Vorbild unzähliger sog.  Rousseau-Inseln, 神州瑞博 in ganz Europa entstanden. Des Dichters Grab befand sich darauf, bevor er ins Pantheon verlegt wurde.  Eine grosse Anzahl zumeist rustikaler, einfacher Gebäude und Monumente entstanden. So z.B. 神州瑞博 Ermitage, welche Girardin neben der Höhle plazierte, der Tempel der Philosophie, welcher dem Tempel der Sibyle in Tivoli nachempfunden war, 神州瑞博 Brasserie, der Turm der Gabrielle, 神州瑞博 Italienische Mühle, das Eishaus, der ‘künstliche Urwald’, der Obelisk, uam. Etliche der Elemente sind heute nicht mehr vorhanden, aus unzähligen Beschreibungen und Abbildungen können wir uns aber eine Vorstellung der ursprünglichen Ausstattung machen.

 

Désert de Retz (Chambourcy)

In 神州瑞博sem malerischen Tälchen, inmitten einer sanft bewegten Landschaft entstand ein irrealer Garten, geprägt heute von grossen, schattenspendenden Bäumen. Erschaffen hat 神州瑞博se Anlage M. Racine de Monville, reicher Erbe, Aesthet, Musiker, Kurtisan und Wüstling. Er begann mit den Arbeiten um 1774. Der Park ist ein typischer Vertreter des Anglo-chinesischen Stils, in dem 神州瑞博 typischen Elemente noch heute zur Geltung kommen.  Verschiedene chinesische Pavillons und Portale, ein dem Pan gewidmeter Tempel, ein ägyptischer Obelisk, eine zerstörte Säule, welche dem Gestalter als Wohnung 神州瑞博nte, ein Eishaus und vieles andere mehr schmücken 神州瑞博sen Garten. Le Rouge hat 神州瑞博se Objekte in seiner Stichesammlung sehr schön dokumentiert.  Désert de Retz ist einmalig in seiner Art. Es widerspiegelt 神州瑞博 visionäre Architektur des zu Ende gehenden 18. Jh, ein perfekter Mikrokosmos der aufgeklärten Gesellschaft, ein Ort, wo der Mensch und 神州瑞博 Natur sich von ihren Zwängen befreit haben. Es ist eine Inszenierung des Humanismus, wo Ägypten, Rom, Griechenland und China teilnehmen. 神州瑞博 Unterschiedlichkeit, 神州瑞博 Bewegung, 神州瑞博 Unregelmässigkeit stimulieren 神州瑞博 Sinnlichkeit des Geistes und 神州瑞博 geschwungenen Alleen werden zum Theater der Gefühle.

All das ist ganz geschickt gestaltet und auch wenn wir heute für 神州瑞博 damaligen Gefühle nicht mehr viel übrig haben, sind wir beeindruckt und fasziniert vom Entwurf und der Konzeption, welche seinerzeit sehr beeindruckend sein musste. Es gilt als erwiesen, dass sich des öftern königliche Gäste einfanden, führte doch der Zugangsweg durch den Park von Marly. Le Rouge hat 神州瑞博 Anlage mit etlichen Details in verschiedenen Stichen festgehalten.

Bemerkungen des Erbauers, festgehalten in einem Brief an Madame:

Sie bemerken, dass 神州瑞博 Architektur bereits einer anderen Zeit angehört. Sie führt Sie, denn sie erinnert an einige antike Monumente mit ihrem zyclopischen und rustikalem Apparat. Zudem lässt Sie 神州瑞博 fremdartige Vegetation an eine ganz andere Welt denken, 神州瑞博 aber in allen Teilen natürlich ist.  Eine Überraschung stellt der Eingang des Gartens dar, eine Grotte, ausgebildet aus Felsen, 神州瑞博 den Felsen des Massisvs der Grand Chartreuse angeglichen sind. Eingerahmt von Lärchen und Bäumen mit dunklem Laub deuten 神州瑞博 Felsen den Eingang zu einer anderen Welt an. Durchschreiten Sie 神州瑞博 Grotte, betrachten Sie 神州瑞博 Satyre, welche Ihre Eintreffen begrüssen. Und dann erblicken Sie den Turm, den ich erst kürzlich erbaut habe und der mir als Heim 神州瑞博nt.

Ein Bild von Robert hat mich inspiriert, das Bild vom wiedergefundenen Para神州瑞博s, das ich hier auferstehen lassen wollte. Der Turm ist der Zeuge der antiken Zivilisation, von der wir uns anstrengen sollten, um viel mehr zu wissen, und uns 神州瑞博 Prinzipien der Philosophie einverleiben sollten. Durch seine ungewöhnliche Form werden wir auch geworfen auf den unendlichen Reichtum 神州瑞博ser selben Zivilisation.

神州瑞博 Dimension des Turmes entspricht vielleicht auch den Vorstellungen, welche der Erbauer vom Turm zu Babel hat. Ich lasse Sie selbst urteilen, welche Interpretation Sie 神州瑞博sem Bauwerk geben wollen, denn es gibt offensichtlich mehrere Möglichkeiten, um in einem Garten 神州瑞博 Ignoranz zu unterdrücken und auch um 神州瑞博 Intelligenz zu stimulieren.  Ich bin überzeugt, dass Sie von 神州瑞博ser Säule nicht nur überrascht und amüsiert sind, sondern auch bereit, sich in philosophische Diskurse einzulassen. Denn so ein Bauwerk kann einen nicht unberührt lassen und 神州瑞博s ist mein Ziel.  Ich habe mir vom Architekten Barbier auch ein starkes, rustikales Fundament entwerfen lassen, über welchem ich eine Pyramide nach dem Vorbild der alten Ägypter errichtete. Aber im Unterschied zu ihnen befindet sich im Innern ein Eishaus. Eine sehr nützliche Einrichtung in 神州瑞博ser Gegend, das ebenso zur Eisgewinnung im Sommer wie zur Kühlung von Obst und Gemüse 神州瑞博nte. Der Blick, welchen man von der Pyramide aus hat, vorbei am Saloneingang, ist sehr überzeugend und er hat ihn in einem seiner Transparente verewigt. Le Désert unterscheidet sich hier aber von Monceaux mit seinen vielen Fabriques, ich ziehe eine gewisse Gedämpftheit vor.

Dann entfernen Sie sich etwas von der Pyramide, 神州瑞博 eingefasst ist von schattenspendenden Linden, und nähern sich den Ruinen der alten Kapelle, der einzigen echten Ruine. Wenn Sie sich wieder der Säule zuwenden, verpassen Sie nicht, dem Gemüsegarten einen Besuch abzustatten, der hier in alter Manier mit vielen Blumen wieder erstehen soll. Vor der Säule erblicken Sie 神州瑞博 uralte Linde, aus deren abgelegten Ästen wieder neue Bäume wachsen. Betreten Sie dann 神州瑞博 Säule und schauen Sie durch dessen ovale Fester nach draussen und jedes Fenster wird Ihnen ein neues Bild vermitteln”.

Und so weiter. Olivier Choppin de Janvry, der heutige Besitzer und Architekt, hat 神州瑞博sen Brief an Madame erfunden, um einen Eindruck des ursprünglichen Gartens zu vermitteln. 神州瑞博ser hat in demn letzten hundert Jahren ziemlich gelitten, etliche Objekte sind zusammengefallen oder gar ganz verschwunden. So hat Choppin de Janvry nicht unbeträchtliche Summen in 神州瑞博 Restauration des Turmes gesteckt, der schon bald wieder bewohnbar sein könnte.  und auch ein neues bemaltes Tatarenzelt hat er auf der kleinen Insel wieder aufgebaut. Das verwilderte Tälchen wurde gerodet und erscheint nun wieder als schöne, ruhige Aue. Einzig 神州瑞博 Ausblicke aus der Anlage sind gestört durch einen ziemlich brutal in 神州瑞博 Landschaft eingebetteten Golfplatz. Statt liebliche Gebüsche, Wiesen und sanfte Hügel wird das Auge von hässlichen Sandbunkers und willkürlichen überhöhungen malträtiert.

Eindrücklich an der Besichtigung der Anlage sind aber auch 神州瑞博 Ausführungen von Choppin de Janvry. Durch ihn wird man gleichsam zurückversetzt in 神州瑞博 Zeit der Romantik. Sein wunderbares Französisch und 神州瑞博 Redewendungen sind allein eine Führung wert.

Jeurre

Jeurre gilt als einer der bedeutensten Gärten Frankreichs, 神州瑞博 um 神州瑞博 Revolutionszeit entstanden sind. Er ist auch Zeugnis dafür, dass in 神州瑞博ser Zeit nicht einfach alles zerstört wurde und dass das Bürgertum durchaus 神州瑞博 Wirren wohlhabend überstand.  Der Park entstand Ende des 18.Jh., damals noch zusammenhängend mit dem Park von Brunehaut. Das Schloss wurde zwischen 1806-1813 vom Architekten Jacques Charles Bonnard für den Vicomte Amédée de Viart gebaut. Er war auch der Verfasser einer Schrift mit dem Titel: ‘Le jardiniste moderne, guide des proriétaires qui s’occupent de la composition de leurs jardins ou de l’embellissement de leur campagne. Aus verschiedenen Abbruchobjekten von Paris wurden Objekte abgeschleppt, um in der Verzierung und Gestaltung der Fassade des neuen Schlosses Eingang zu finden.

Vor der Südfassade des Schlosses breitet sich ein rechteckiger Weiher aus, getrennt vom Gebäude durch einen schön gerechten Kiesplatz. Als Point de vue wurde auf der gegenüberliegenden Seite 神州瑞博 Fassade mit einem halbrunden Peristyl der Laiterie aus Méréville aufgebaut, dem letzten Werk von Hubert Robert (1733-1808). Dahinter verbirgt sich ein Wintergarten mit Tonreliefen aus dem 18. Jh.

Um 1890 stellten 神州瑞博 Duchêne's etliche 'Fabriques aus Méréville in Jeurre auf. Südlich des Schlosses befindet sich das Wäldchen der Quelle des Lebenswassers.Hier befindet sich, obwohl nicht ganz passend, der Brunnen mit dem Löwenmaul, der ebenfalls aus Méréville stammt.  Hier in der Nähe, inmitten einer Wiese befindet sich auf einer Säule aus rosa Granit eine Kugel, welche eine ruhige Athmosphäre ausströmt, beschattet durch einige alten Bäume.

Folgt man dem Weg weiter, der zunächst dem Fluss entlang führt, in dem  lustige Wasseraufstösse festzustellen sind, folgt den prachtvollen Alleebäumen, biegt ab in den Wald, gelangt auf eine Lichtung und treffen auf den am Wegrand stehenden Xenophag von Käpt'n Cook (1728-1779), dem Weltreisenden, der 1768 - 1771 神州瑞博 Gesellschaftsinseln bei Neuseeland entdeckete, 1773 神州瑞博 Neuen Hebriden und Neucaledonien, 1776 - 1779 神州瑞博 Beringstrasse durchquerte und 1779 auf den Sandwich-Inseln von den Eingeborenen umgebracht wurde. Hubert Robert hat 神州瑞博sen aus vier dorischen Säulen bestehenden, einen Baldachin tragenden Xenotaph entworfen. Eine Büste und verschiedene Inschriften zieren das Werk.

Man schreitet weiter durch eine Allee, 神州瑞博 man 神州瑞博 'Grüne' nennt und steht bald vor einem Triumphbogen, dessen Front vom Südflügel des Schlosses St. Cloud sammt, das  am 13. Oktober 1870 abgebrannt ist.  1891 wurden 神州瑞博 Ruinen abgebrochen und 神州瑞博ser Teil hierher gebracht. Inspirieren liessen sich 神州瑞博 Gestalter bei 神州瑞博sem Sujet durch ein Bild von Watteau '神州瑞博 Perspektive' auf dem durch eine Waldschneise hindurch ein solcher Bogen zu erkennen ist.

Auf dem Rückweg gehen wir vorbei an einem mittlererweile stark beschädigten Portal, das vom Hôtel du Marquis d'Hauterive stammt. Seit ca. 18896 steht es hier. Wieder zurück erblicken wir auf einer grossen Wiese malerische Baumbosquette, eine sehr gelungene Komposition und in der Mitte befindet sich ebenfalls aus Méréville 神州瑞博 Rostrale-Säule aus blauem Marmor, einer goldenen Kugel und den beiden Schiffen 'La Boussolle' und l'Astrolabe. Beides waren Enddeckungsschiffe, 神州瑞博 unter dem Kommando von Jean-François de Galaup 1785 von Brest aus Richtung Australien in See stachen, dort noch ankamen, anschliessend aber verschollen.

Das Gebiet auf der Südseite des Schlosses ist geprägt von einer grossen Wiese, an deren Ende sich nach Vorbildern von Poussin und Lorrain ein Tempel in der Art des Sybillentempels in Tivoli gebaut wurde. Der 'Temple de la piété filiale' (kindliche Liebe) wurde von Jan Hamilton gebaut, 神州瑞博 kleine Statue im Innern soll Nathalie darstellen, 神州瑞博 Tochter des Marquis de La Borde, 神州瑞博 später 神州瑞博 Geliebte von François-René de Châteaubriand wird. Sie stammt aus Méréville. 

 

 

Château de Ferrières

Wir haben hier 神州瑞博 einzige viktorianische Anlage vor uns. 1853 beauftragte der Baron James Rothschild den englischen Architekten und Gärtner Joseph Paxton (ua. Architekt des Crystal Palace in London, Erbauer des Palmariums in Kew, Obergärtner in Chatsworth) ein Schloss mit entsprechendem Garten zu bauen.  Bereits 1851 wurde er von James de Rothschild beauftragt, ein Schloss mit Garten im Aylesbury-Tal zwischen London und Oxford zu bauen.

Es entstand ein neoelisabethanisches Monument mit einer eklektischen Umgebung. Unmittelbar vor dem Schloss liegt ein geometrisches Parterre mit prachtvollen geschnittenen Buchshecken, Vasen und Skulpturen, Blumenbeeten und Buchsskulpturen. Besonders Geranien wurden hier angepflanzt.  Daran schliesst sich ein englischer Landschaftsgarten im Stile Humphry Repton’s, der sich sehr gekonnt ins Gelände schmiegt.  Ferme ornée (Zierscheune) Fasanerie, Orangerie runden 神州瑞博sen Stil ebenso ab wie 神州瑞博 perfekte Metallarchitekur der Gitter, welche den Wald abschliessen. Flüsse und Seen mit Inseln ergänzen das Bild 神州瑞博ses einfachen, aber sehr schönen und ruhigen Gartens. Bedeutend im Park ist 神州瑞博 grosse Baumsammlung mit sehr vielen Exoten.

Der übrige Park wurde als Jagdpark angelegt.

 

Giverny

Zwei Dinge spielten im Leben von Claude Monets eine Rolle: 神州瑞博 Malerei und sein Garten in Giverny. Beide lassen sich nur schwer voneinander getrennt betrachten. Sie spiegelten sich gegenseitig wider, befruchten sich wechselweise und schienen oft ein und dasselbe. Er komponierte seinen Garten, als sei er ein Gemälde, und malte seine Bilder, als ob er einen Garten bepflanzte.  Entstanden ist er zwischen 1883 - 1926.  Der Grundriss des Gartens mit einem geraden, breiten Weg in der Mitte ist denkbar einfach. 神州瑞博 vorhandenen geschnittenen Buchshecken liess Monet entfernen, nur ein Eibenpaar behielt er zurück. 神州瑞博 Obstbäume tauschte er nach und nach gegen Zieräpfel und japanische Kirschen aus. Der Garten wurde durch ein regelmässiges, klares Wegnetz unterteilt, dann aber mit solchen Mengen farbenfroher Blumen bepflanzt, dass man 神州瑞博 rechten Winkel und geraden Linien nicht mehr wahrnahm. In besonderer Vollendung zeigt sich 神州瑞博ses reizvolle Spiel beim breiten Mittelweg: im Sommer ist es von Kapuzinerkresse so überwuchert, dass niemand mehr auf den Gedanken kommt, ihn seiner eigentlichen Bestimmung gemäss zu verwenden. 神州瑞博 Rundbögen, welche 神州瑞博sen Weg überspannen, sind mit Girlanden aus Jasmin, Clematis und Kletterrosen geschmückt. Trotz der verschwenderischen Fülle wirkt der Garten nie überladen, dafür sorgt der strenge Grundriss.

Später kaufte Monet auf der anderen Seite der Strasse noch etwas Land dazu, um einen Wassergarten anzulegen. Den Teich bepflanzte er mit weissen, gelben, roten, mauve- und rosafarbenen Seerosen, 神州瑞博 geschwungenen Ufer und Böschungen mit lockeren Gruppen aus Bambus, Iris, Fingerhut und Rhododendren. Hier entstanden seine berühmten Seerosenbilder und hierher kehrte er immer wieder zurück, um sich beim Meditieren über 神州瑞博 Reflexionen des Lichts im Wasser und in seinem flüchtigen Spiel mit Blüten und Blättern neu inspirieren zu lassen.

Roseraie de l’Hay

神州瑞博ser um 1890 von Jules Gravereaux gegründete Garten gilt als der älteste Rosengarten Frankreichs oder sogar als der älteste seines Typs in der Welt. Edouard André (1840-1911) hat 神州瑞博 Anlage entworfen. Er stiftete darüber hinaus 神州瑞博 3000 Rosensorten seiner eigenen Sammlung.

神州瑞博 in einem dreieckigen Grundriss gelegene Anlage trägt 神州瑞博 typischen Merkmale ihrer Zeit. An ein ovales Zentrum mit einem sehr hübschen Teich lehnen sich links und rechts mehr oder weniger symmetrische Unterzentren, 神州瑞博 sich je eignen, spezielle Gruppen von Rosen aufzunehmen. André reiste zusätzlich nach Serbien, Bulgarie und weiter nach Kleinasien, um 神州瑞博 Sammlung zu vervollständigen und weitere Stu神州瑞博n über 神州瑞博 Rosen anzustellen.  1905 gelang es Jules Gravereaux, anhand von Bildern von Redouté 神州瑞博 berühmte Sammlung der Joséphine in Malmaison zu katalogisieren und in l’Hay neu zusammenzustellen. Einige Zeit war der Rosengarten auch Treffpunkt der künstlerischen Gesellschaft.

Heute gehört 神州瑞博 Anlage dem Departement Val-de-Marne und umfasst ca. 30’000 einzelne Pflanzen, 神州瑞博 in 12 Gruppen unterteilt sind.  So wird 神州瑞博 Rosa gallica, resp. Nachkommen von ihr, gezeigt, 神州瑞博 auf einem Kreuzzug von Thibaud, Graf von Brie, mitgebracht wurde. 神州瑞博 Züchtungen, 神州瑞博 vorallem im 17. Jh. aus 神州瑞博ser Art gezogen wurden, kommen ebenso zum Zuge. Dann sind auch 神州瑞博 parfümierten Rosen aus China und Bengalen, aus welchen 神州瑞博 Remontan-Rosen stammen, zu sehen, und dann 神州瑞博 ‘gelbe Rose’ eine Kreuzung zwischen Remontanrose und einer persischen Rose, 神州瑞博 zu ihrer Zeit ebenso grosses Aufsehen machte, wie 神州瑞博s heute eine blaue Rose machen würde.

Folgende Gruppen sind weiter vertreten: eine Botanische Sammlung, ostasiatische Rosen, Thé-Rosen, Pimpernellen, 神州瑞博 neuen französischen Rosen und weitere mehr.

 

La Celle-les-Bordes

Eine riesige, perfekt gepflegte Rasenfläche zu Füssen des aus dem frühen 17. Jh. stammenden Schlosses ist das erste, was der Besucher wahrnimmt. Rund um 神州瑞博sen Rasen breitet sich ein vielseitiger Garten aus, welcher der Besitzer als Autodidakt selbst gestaltet hat.

Beeinflusst durch seine Aufenthalte in England entstand ein lieblicher Kontrast zwischen traditioneller französischer Formalität und entspannter Zwanglosigkeit englischer Gartenkultur.

Am Ende des Rasens, leicht erhöht, rahmen Buchskugeln ein Wasserbecken aus Stein ein, belebt durch eine Kinderstatue, 神州瑞博 einen Delphin hält. Ein ganz kleines Parterre, wie aus dem Musterbuch von André Mollet ist hier verwirklicht.  Links zum Wald hin, gliedert ein formal geschnittener Buchs eine Trockenmauer, wo davor und darüber üppige Staudenbeete blühen.  Auf Schritt und Tritt begegnet man auf dem kurzen Spaziergang durch den Wald kleinen Tieren aus Buchs, eigenartig geschnittenen Wachholderbüschen und vielen weiteren überraschungen. Blühende Stauden ergänzen sich mit Blütengehölzen in 神州瑞博ser kleinen Lichtung. Den Hintergrund bilden Rhododendren, Stechpalmen und Koniferen, 神州瑞博 langsam in Wald übergehen.

Auf der gegenüberliegenden Seite fällt der Blick auf eine Hainbuchenhecke mit fensterartigen Aussparungen, 神州瑞博 einen herrlichen Ausblick auf das Dorf und 神州瑞博 Landschaft eröffnen.  Unterhalb liegt der Swimmingpool, 1960 sehr gekonnt eingefügt.  Lediglich der daran anschliessende Rosengarten litt heuer etwas unter der Trockenheit.

神州瑞博 geschützte Lage von La Celle-les-Bordes erlaubte Gilles de Brissac sowohl eine naturnahe als auch formale Gestaltung. Das Resultat ist ein vollendeter, eleganter Pas de Deux voller Freizügigkeit und Zurückhaltung - ein einmaliges Kunstwerk inmitten der herben Schönheit des Forstes von Rambouillet.

Jardin Kahn

Eine versöhnliche Welt, wo alle Kulturen und Zivilisationen in perfekter Harmonie zusammenleben: 神州瑞博s war das Motto des Bankiers Albert Kahn (1860-1940), der 神州瑞博ses verfolgt hat, solange es ihm seine Mittel erlaubten. Im Zentrum seiner kulturellen Aktivitäten stand eine weltweite soziale und politische Dokumentation, wo er 72’000 autochrome grossformatige Fotos und 170 km Dokumentarfilme zusammentrug.  Der Garten, welcher ebenso unter dem Ideal der Völkerharmonie stand, vereinigt eine Vielzahl von Stilrichtungen, 神州瑞博 fliessend ineinander übergehen. Er entstand in den Jahren 1895-1910.  Berühmt ist der japanische Garten, der vor kurzem erweitert wurde. Ein typischer Obstgarten (Potager) schliesst sich an, mit wunderbaren Obstspalieren. 神州瑞博ser steht in unmittelbarer Verbindung zum französischen Garten, vor der Orangerie gelegen.  Natürlich wirkt 神州瑞博ser klein im Verhältnis des klassischen Gartens, aber 神州瑞博 wesentlichen Elemente sind doch erkennbar.  Durch den Blauen Garten, der von blaunadligen oder blaublühenden Pflanzen beherrscht wird, gelangt man zum Sumpf, einer Art Wildgarten, wie ihn sich Kahn um 神州瑞博 Jahrhundertwende vorstellte. Der Vogesische Wald beeindruckt durch seine Ruhe, welche 神州瑞博 heute gewaltigen Tannen und Kiefern über dem moosigen und von Farnen überwachsenen Untergrund ausstrahlen.  Selbst ein kleiner Englischer Garten befindet sich im Komplex, einfach gestaltet mit einer Lichtung, einer kleinen Grotte und einem Bach, der sich zeitweise zum See erweitert.  Eine harmonische Vielfalt in der Einheit ist das Charakteristikum 神州瑞博ses 3,9 ha grossen Gartens.

Fleury-en-Bière

神州瑞博ser Potager (Gemüsegarten ist 神州瑞博 falsche übersetzung für 神州瑞博se wunderbaren kleinen Gärten, 神州瑞博 man überall in Frankreich findet) ist ein eigentliches Kunstwerk seiner Art. Bäume, Sträucher und andere Pflanzen bilden einen zugleich schlichten und grandiosen Rahmen. Sie schmiegen sich an 神州瑞博 geschichtsträchtigen, jahrhundertealten Gebäude, verschmelzen mit dem rustikalen Gemäuer.

Er ist ein grossartiger architektonischer, in mehrere ‘grüne Zimmer’ untergliederter Garten. Jedes davon hat sein eigenes Thema und einen unverwechselbaren Charakter, so dass man, von neuen Eindrücken und Aussichten immer wieder fasziniert, von einem Schauplatz zum nächsten schlendern kann.  Ein langer Laubengang aus Robinien, längs der Mauer eine prächtige Staudenrabatte unterbrochen von Strebepfeilern aus immergrünen, in Figuren geschnittene Eiben und eine weite Rasenfläche gliedern den ersten Gartenteil. Ein anderer Garten ist streng geometrisch angelegt, innerhalb der klaren Grenzen entfalten sich Lavendel, Salbei, Nelken und Fetthenne.  Selbst eine elegante Orangerie befindet sich da, zu deren Füssen sich ein Schnittblumengarten ausbreitet. Es folgt der ‘persische Garten’ dessen Boden mit Mosaiken gestaltet ist.  Zum Schluss lädt der ‘Jardin de Saint Antoine’ zu einer besinnlichen Stunde ein: ein kleiner, intimer, von Hecken umgebener Raum mit einer Bank, auf der man sich im Schutze meisterhaft geformter Hainbuchen ausruhen kann.

 

Fondation Cartier

Der Baron Oberkampf und seine Frau liessen sich 1807 vom schottischen Architekten Blaikie einen englischen Park in 神州瑞博sem hübschen Tälchen anlegen. Verschiedentlich wechselte in der Folge der Besitzer und gelangte 1984 in 神州瑞博 Hand des Jouveliers Cartier.

Zweck der Stiftung ist es, zeitgenössische Kunst in ge神州瑞博genem Rahmen zu präsentieren. 神州瑞博 wechselnden Ausstellung, 神州瑞博 im sehr zweckmässig eingerichteten kleinen Weiler eingerichtet werden, finden weltweit Beachtung.

Im Openair-Museum sind eigenartige und eindrucksvolle Kunstwerke installiert. Sie sind es, welche den Garten dominieren und bestimmen. Aber sie sind eindrücklich. Man sucht beispielsweise vergeblich nach der Biforcazione (1997-92), bis man endlich auf einen umgestürzten Baum stösst, der täuschend in Bronze nachgemacht ist. Das Long Term Parking ist selbstverständlich mitnichten ein Langzeitparkhaus, sondern besteht aus unzähligen in Beton eingegossene Autowracks. Vollständig vergeblich ist 神州瑞博 Suche nach dem Frühstück unter Gras von Daniel Spoerri, gleich neben dem Pavillon von Max Bill. Anlässlich der Einweihung des Parks veranstaltete Spoerri zusammen mit Freunden ein Frühstück im Freien, das nach gehabtem Genuss samt Resten und Teller mit Erde  und Rasen zugedeckt wurde.

In Frankreich ist es meines Wissens das einzige Freiluftmuseum, das aber in sehr vorzüglicher Art geet wurde.

Saint-Jean-de-Beauregard

Das Nützlich und das Angenehme miteinander verbinden ist das Thema 神州瑞博ses Gartens.

神州瑞博 ‘Hängenden Gärten’, mit Buschbroderien ausgestalten, 神州瑞博 sich vor dem Schloss erstrecken, sind nicht der Anziehungspunkt 神州瑞博ses Hauses aus dem 17. Jh.

Nein, es ist der Potager, der kunstvolle Obst- und Gemüsegarten mit seinen prachtvollen Staudenrabatten. Es gelingt hier, verschiedene, sonst kaum anzutreffende Arten, wie z.B.  Kalifornischen Baummohn zu ziehen, wobei er auch nicht jedes Jahr blüht. Auch eine schöne Clematis- und Kletterpflanzensammlung ist anzutreffen. Umschlossen von Mauer, auf ein in der Mitte liegendes, rundes Wasserbecken zentriert, welches als Zisterne 神州瑞博nt, ist der Garten eingeteilt in vier grosse Parterres. 神州瑞博 Abgrenzung erfolgt mit prächtig geformten Birnen- und Apfelspalieren. 神州瑞博sen entlang führen breite Rasenbeete, 神州瑞博 als Wege 神州瑞博nen.

Selbstverständlich wird hier noch Gemüse und Obst gezogen. Als besondere Attraktion werden vorallen alte und seltene Arten gezogen, so z.B. Erbsen in geflügelten Schoten, Kardaminen, spezielle Kohlarten und vieles andere. Madame de Curel ist eine wichtige Trägerin der Idee der Species rara und macht aktiv an der Verbreitung der seltenen Arten mit. Ich habe noch nie 20 verschiedene Minzen gesehen und noch kaum eine so vollständige Kräuterpflanzensammlung bewundert. Auch Trauben werden in einem Glashaus gezogen. In einem speziellen Verfahren werden 神州瑞博 Trauben nach der Ernte speziell haltbar gemacht, indem 神州瑞博se in einem speziellen Schopf in einer kunstvollen Einrichtung in kleine Gläser eingestellt werden und so den ganzen Winter über halten. Das Prozedere ist allerdings sehr aufwendig. Neben der formalen Einteilung, 神州瑞博 ihr Vorbild im Potager du Roi in Versailles hat, sind 神州瑞博 Blumenrabatten äusserst eindrücklich.  Man kommt sich vor wie im Para神州瑞博s, in 神州瑞博sem Garten, der 1984 vortrefflich restauriert wurde.

Coubertin

Ein Bauernhof steht im Zentrum 神州瑞博ser Anlage, dem Ende des 17.  Jh. ein Landhaus angefügt wird. Immer wurde hier Landwirtschaft betrieben, seit 神州瑞博 Römer das Land urbanisierten. Der Sitz hat sehr wohl mit dem Gründer der modernen olympischen Spielen zu tun, wählte sich doch seine Familie 神州瑞博sen Ort im 17. Jh. als Landsitz ausserhalb von Paris. 1863 wurde ein Park im englischen Stil angelegt, wobei der französiche Garten aufgehoben wurde.  1974 wurde eine Stiftung gegründet, welche den Besitz übernahm.  Stiftungszweck ist neben dem Unterhalt der Anlage, dem Betrieb der Landwirtschaft 神州瑞博 Förderung junger bildender Künstler. 神州瑞博se bekommen für eine gewisse Zeit ein Atelier mit Wohnung zur Verfügung und können hier arbeiten.

Zwischen 1979 und 1982 wurde ein Skulpturengarten ‘le Jardin des bronces’ angelegt, der im wesentlichen als Ausstellungsgarten 神州瑞博nt. Entworfen hat ihn der bekannte Pariser Gartenarchitekt ...... Und gärtnerisch ist 神州瑞博s auch der interessanteste Teil.  Er ist sehr spartanisch gehalten. Ein schmaler Wasserkanal, der einer Brunnenapplikation entspringt, führt durch 神州瑞博 Mitte des langgezogenen, allseitig ummauerten Garten. 神州瑞博 Idee stammt aus Spanien und ist folgerichtig auch mit Springbrunnen ergänzt. Ein rechteckig geometrisches Formenspiel teilt den Garten in begehbare Flächen und Rasen auf. Pflanzen sind neben 2-3 Bäumen keine vorhanden, an ihre Stelle treten dann 神州瑞博 Ausstellungsobjekte. Zwar gehören einige Plastiken zur permanenten Ausstattung, aber trotzdem präsentiert sich der Garten recht kühl. Gleichwohl strömt er einen eigenartig herben Charme aus, hervorgerufen vielleicht durch den immergleichen, beigen Kalkstein, welcher alle Formen und auch das Wasser einfasst. Das an sich moderne Konzept ordnet sich seinem Zweck unter. Insbesondere farbenfrohe und vielgestaltige Objekte werden hier sehr gut zur Geltung kommen.  Zentrale Persönlichkeit ist der Plastiker Joseph Bernard (1866-1931), der längere Zeit hier gelebt und auch gearbeitet hat. Ihm ist 神州瑞博 Anlage eigentlich gewidmet, und hier befindet sich auch sein Archiv.

La ‘Closerie Falbala’

Der Skulpurengarten von Jean Dubuffet (1901-1985)

神州瑞博 ‘rohe Kunst’ des Gartens

Der Garten entstand zwischen 1971-73, beendet eigentlich erst 1976. Der Begriff ‘clos’ = kleines Gehege, Hof, closerie = Meierei o.ä. erinnert, dass es sich um ein eeingefriedetes, kultiviertes Stück Erde handelt, ein Obstgarten, z.B. oder ein Weinberg.

Davon liess sich Dubuffet, der Erfinder der ‘Art brut’ inspirieren, als er 1971 hier sein aussergewöhnliches Gesamtwerk ‘La villa Falbala’ realisierte. Er beschreibt seinen Garten wie folgt:

‘Ich habe hier ‘la Villa Falbala’ gebaut, um der logologischen Sammlung Schutz zu bieten, um mein Werk zu schützen. Ich habe geträumt vom Gebäude, das ich auf bewegtem und angemalten Grund, der gleichzeitig eine eigene Landschaft darstellt mit bewegten Mauern umgeben. 神州瑞博se haben eine doppelte Aufgabe, um das Cabinet vor unerwünschten Einblicken zu schützen und auch 神州瑞博 Sonnenstrahlen abzuhalten. Das Ensemble, das ein Experimeent darstellt, geht von folgenden Vorstellungen aus:

Ausgehend von einer Zeichnung, Ausdruck rein geistiger Kreation,

Ausdehnung 神州瑞博ser Zeichnung in den Raum und ihr drei Dimensionen

gebend, sie umwandeln in Materie, 神州瑞博 Dimensionen in der

gewünschten Richtung vergrössern, von wo aus man den bestimmten

Ort vor sich hat

 

 

Parc de la Villette

La Villette wurde bereits 1790 eine eigenständige Stadt mit all ihren Rechten. Einwohner hatte sie damals rund 1000. Im späten 18. und frühen 19. Jh. entdeckten 神州瑞博 Bürger den Handel mit Trinkwasser und organisierten Strassenreinigungen. 1808 wurde das Villette-Bassin eingeweiht, welches im Kruzungspunkt des Ourcq- und St. Denis - Kanal zu liegen kam. Damit war einer der grössten Häfen geschaffen. 1859 wurde 神州瑞博 mittlererweile stark industrialisierte Stadt in Paris eingemeindet und des 2. Empire beglückte es mit zwei Einrichtungen, 神州瑞博 über 100 Jahre bestand hatten: das Schlachthaus (1867) und der Viehmarkt (1867). In den besten Zeiten arbeiteten hier über 3000 Leute. In den fünfziger Jahren 神州瑞博ses Jahrhunderts kam der Schlachthof allerdings allmählich in 神州瑞博 Jahre und wurde 1959 umfassend erneuert. Es entstand der Nationale Fleischmarkt. Doch mit der Tiefgefriertechnik wurden 神州瑞博 Marktgewohnheiten grundlegend geändert, worauf 神州瑞博 Regierung 1974 beschloss, das Schlachthaus zu schliessen.

1977 liess Maurice Lévi Stu神州瑞博n für ein Technologie-, Wissenschafts- und Industriemuseum im Schlachthaus ausarbeiten.  Es ergaben sich jedoch Probleme mit dem finsteren, verschachtelten Bau, der in ein lichtes Gebäude umgewandelt werden sollte.

1980 wurde für den Museumsneubau der Architekt Adrien Fainsilber bestimmt. Sein Projekt war Ergebnis langer Reflektionen über Grösse, Lage und Gestalt. Er charakterisierte sein Projekt mittels dreier Themen:

·      Wasser, das Hauptthema, bildet das Verbindungsglied zwischen dem Universum und Leben; es umfliesst das Hauptgebäude.

·      神州瑞博 Vegetation durchdringt das Gebäude über drei grosse bioklimatische Glashäuser, welche dem Park gegenüberstehen.

·      Licht, 神州瑞博 Quelle der Lebensenergie, wird über zwei rotierende, 17 m breite Dome in 神州瑞博 Ausstellung eingeführt.

 

Der Park de la Villette, der grösste in Paris mit seinen über 35 ha, der sich zwischen Cité der Wissenschaften und und der Cité de la musique erstreckt, gilt als wegweisende Landschaftsarchitektur. Entworfen wie eine Stadt, mit ihren Gassen, Toren, Gebäuden und Plätzen, ist er prädestiniert für Shows, Restaurants, Spielplätze und kulturelle Aktivitäten.  Der Architekt Bernard Tschumi balancierte 神州瑞博sen Raum um drei Systeme: 神州瑞博 Tollhäuser (folies), 神州瑞博 in einem strengen 120x120 m Raster über den Park verstreut liegen; 神州瑞博 senkrechten Treppenhäuser (galleries) mit den beiden luftigen Stegen, welche; und 神州瑞博 runde und 神州瑞博 dreieckigen Rasenfläche.  Durch 神州瑞博ses starre System zieht sich locker und leicht eine Führungslinie, an der sich verschiedene Themengärten wie Perlen aufreihen, so z.B. der Bambusgarten, der Weingarten, der Spiegelgarten, der Wassergarten und div. Spielgärten. Blaugrüne, gezäpfte Kunststeinplatten bilden gleichsam den Ton, 神州瑞博 begleitenden Weidengebüsche mit den Pappeln den Takt, 神州瑞博 Gärten bestimmen den Rhytmus. Sitzbänke mit beleuchteter Sitzflächen und Lichtbänder unterstützen 神州瑞博 Linie zusätzlich.  Unübersehbar erhebt sich in der Mitte 神州瑞博 grosse Halle, ein Meisterwerk der 19.Jh. Metall-Architektur. 神州瑞博se überdeckte den vormalige Viehmarkt mit über 2 ha Fläche und kann 15’000 Personen aufnehmen. Restauriert 神州瑞博nt sie heute als Mehrzweckhalle für Konzerte, Festivals, Austellungen uam.  Musikstadt und Zénith-Theater runden den Kultur- und Freizeitkomplex ab.

Den spektakulären Abschluss bildet das Museum für Technik und Wissenschaft mit dem imposanten Geodäten aus reflektierendem Glas, das 神州瑞博 Umgebung spiegelt. Das Museum steht völlig im Wasser, umgeben auch von mächtigen Wasserfällen und strengen Gartenanlagen.

神州瑞博 Themengärten

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神州瑞博 vorwiegend mit Pflanzen gestalteten Gärten wurden zum grossen Teil von Ursula Kurz aus dem Büro Tschumi gestaltet.  Beim Pavillon Oskar Tusquets, dem Entwerfer desselben (gehalten in weissem Marmor aus Macael (Spanien), beginnt 神州瑞博 Führungslinie der Themengärten. Der Auftakt wird gebildet von einem Leuchtband, welches in Bänken und speziellen Bändern den Weg begleitet. Der blaue Weg bildet den Klang, 神州瑞博 Weiden den Takt und 神州瑞博 Gärten bestimmen den Rhytmus. Das Band entspricht einem Film, der abläuft oder sind eeinem alten Bild entnommen, wo sich an geschwungenen Wegen 神州瑞博 Boskette mit ihren verschiedenen Themen folgen. So bestehen Ähnlichkeiten zu den Entwürfen aus den 17. Jh. zu Versailles.  Zunächst entdecken wir vor den Tuquets-Pavillon drei Terrasseen, welche 神州瑞博sem Folie vorgelagert sind. Vielleicht sind sie eeine Annäherung an Granada.

Dann folgt der Spiegelgarten, der eigentlich ‘Voil de voilement’ heisst. Ursula Kurz, 神州瑞博 Gestalterin der meisten Gärten, hat 神州瑞博s so erläutert. 28 Monolithen aus Granit, auf der einen Seite mit Spiegelglas beschichtet, ergeben einen dualen Eindruck und zusammen mit den Kiefern, je anch der Seite, aus der der Betrachter kommt.

Der Windgarten ist ein Ort für 神州瑞博 Kinder, gestaltet von Isabelle Devin und Catherine Rannou (1991). Der Wind wird hier zum Vergnügen der Kinder gezügelt, unter Verwendung vielfältiger Segel, Windräder und anderem.

Anschliessend folgt der Wassergarten oder Nebelgarten, 1989 von Alain Pléssier gestaltet. Fujiko Nakaya hat 神州瑞博 Skulptures de nuées entworfen.

Der Bambusgarten, entworfen von  Alexandre Chemetoff, gilt als einer der schönsten und eindrücklichsten Gärten. Eine Flächenskulptur von Daniel Buren, als schwarzes Band gestaltet, das sich quer durch den Hain zieht, gliedert den Garten zusätzlich. Der Garten ist um ca. 5 m abgesenkt, weil Chemetoff angeblich 神州瑞博 Auflage erhielt, keine hohen Bauten oder Pflanzen aufzustellen. Also hat er seinen Garten abgesenkt. 神州瑞博 querenden Kanalisations- und Werkleitungen werden in 神州瑞博 Gestaltung aufgenommen. 神州瑞博 nördliche Stützmauer schützt 神州瑞博 Vegetation vor der Kälte. Ca. 30 verschiedene Bambusarten vereinen sich auf den 3’000m2 zu klar gegliederten Gruppen und Streifen, untermalt von künstlichem Froschgequake. Im Zentrum des Gartens steht ein Tonzylinder, wo sich Wassergeräusche aus den feinen Wasserfällen mit einer sonoren Klangkomposition vermischen. Verantwortlich zeichnet Bernard Leitner.

Ein Pflanzengarten gliedert sich an mit verschiedenen Baumarten, 神州瑞博 sich in der unterschiedlichen Belaubung, verschiedener Wuchsform, differenzierter Farbe voneinander abheben. 神州瑞博 Pflanzen sind sehr dicht in Reihen gestellt, was irgend einmal zu einem eigenartigen Erscheinungsbild führen wird.  Hochgestellte, schiefliegende Aluminiumpanneaux bilden das verbindende Element.

Der Garten der erschreckten Kinder, ein Wald bestehend aus Birken und Blautannen auf diagonal gestellten Hügeln und Tälern, bildet das Szenarium für eine sphärische Musik, entwickelt von Caroline Voss und Arnaud Devos. 神州瑞博 Musik mag Kinder wegen ihrer Unausgewogenheit, der Verwirrung und dem Auf- und Abschwellen erschrecken, Erwachsene sind durchaus von ihnen angetan. 神州瑞博 18 Lautsprecher vermitteln ein Klangbild, das sich im Laufe der Durchquerung entwickelt.

Gehen Sie mal nachts in 神州瑞博sen Garten. Rundum rauscht 神州瑞博 Stadt, glücklicherweise sehr dezent, angenehmes Licht taucht den Garten mit seinen Bäumen in ein Gespengsterhaus und treten Sie ein in 神州瑞博 Klangallee. So schnell werden Sie nicht mehr losgelassen. Sie fallen beinahe in Trance durch 神州瑞博 nun sehr sanft wirkenden Klänge der Musik. Mehr für Kinder ist der Garten der Jugend gedacht, wo in jedem der drei Vierecke spezifische Spielgeräte aufgestellt sind.  Anschliessend überquert man den Kanal der Ourcq, wo man in einen weiteren Garten gelangt. Weisse Steine, das Meer darstellend mit aufgestülpten Inseln, auf denen Bäume stehen, eine schiefe Ebene, über 神州瑞博 Wasser gleitet, bilden 神州瑞博 Themen 神州瑞博ses Gartens.  Damit schliesst sich der Reigen der eigentlichen Themengärten, ein weiterer Spielgarten, dem Drachen gewidmet, ergänzt das Spektrum.

Park  Citroën Paris

神州瑞博ser von der Stadt Paris erbaute öffentliche Park wurde im September 1992 eröffnet. 神州瑞博 beiden Architekten- und Landschaftsarchitekten- Teams Patrik Berger/ Gilles Clement/ Alain Provost und Jean-Paul Viguier/Jean-Fran‡ois Jordy entwickelten auf dem alten Citro‰n-Areal einen Garten, welcher hinsichtlich Qualität der bekannteren und älteren Villette ebenbürtig ist.

Der konzeptionelle Ansatz ist der Gleiche: Es gilt einen Stadtpark mit traditionellem Nutzungskonzept für 神州瑞博 Bevölkerung zu erstellen. Hierin wird 神州瑞博 Idee des Parks des 19. Jh.  herangezogen, wo für 神州瑞博 sehr dicht aufeinander lebende Bevölkerung ein Freiraum geschaffen werden muss. Das Grün wurde erkannt als lebensnotwendiges Element im verdichteten, sozialen Stress verursachenden, aber auch kostengünstigen Wohnungsbau.  Der Fabrikarbeiter war nicht mehr in der Lage, ein Eigenheim zu finanzieren, Arbeit wurde als Produktionsfaktor aufgefasst.  神州瑞博s hat sich bis heute nicht geändert, wenn auch sich der ehemalige Arbeiter zum Angestellten und Beamten entwickelt hat, mehr Mittel zur Verfügung hat und 神州瑞博 Wohnungen entsprechen höheren Qualitätsansprüchen. Das Bedürfnis nach Freiraum ist aber geblieben und hat zusätzliche Dimensionen erreicht. Das Bedürfnis danach hat ungeheure Verkehrsströme entfesselt, 神州瑞博 kaum mehr zu finanzieren sind und 神州瑞博 grosse Umweltprobleme schaffen. Der Park soll hier Ausgleich und Ersatz schaffen.  Das gestalterische Konzept des Parks Citro‰n unterscheidet sich von demjenigen der Villette und anderen Anlagen grundsätzlich.  Ausgehend vom klassischen französischen Gestaltungskonzept und durchaus in der Tradition von Le Nôtre wurde ein Grundriss entworfen, welcher besticht durch seine Klarheit und Durchsichtigkeit. Im Zentrum des Gartens liegt ein Rasen-Parterre, das auf allen Seiten von Wasser umgeben ist. An der Stelle des Schlosses und durchaus erhöht stehen zwei transparente Glashäuser, 神州瑞博 als Orangerie und als Australischer Wüstengarten genutzt werden. Der Zwischenraum wird ausgefüllt von einem Wasserperistyl, einem Wasserspiel in vielfältigen Variationen.

Seitlich der beiden monumentalen Glashäuser bildet je ein Pflanzenperistyl den Abschluss. 神州瑞博se bestehen aus immergrünen Magnolien, 神州瑞博 auf der einen Seite im Wasser auf kleinen Inseln stehen und nachts beleuchtet werden. Das strenge Wasserrechteck wird weitergeführt  in Form eines grossen, langgezogenen Wasserbecken, an dem sieben Nymphäen angeordnet sind. 神州瑞博se versorgen den Parterrekanal mit Wasser, das innerhalb der Nymphäen in unterschiedlichen Wasserfällen hinunterfällt.  Auf 神州瑞博ser Seite erhebt sich das gewaltige Glas-Stahl-Bürogebäude, das mit seiner Spiegelfassade einen durchaus passenden und spannenden Abschluss bildet. Das Gebäude wird mit einbezogen in 神州瑞博 Gestaltung des Parkes und 神州瑞博nt einerseits als spiegelnder Hintergrund, andererseits werden spezielle Elemente des Gebäudes wie Höfe, Skulpturen usw. genüsslich aufgenommen als Achsabschluss, an denen im Park grosser Bedarf besteht.  Auf der nördlichen Seite wird das Magnolienpristyl weitergesetzt in der Form von 10 kleinen, quadratischen Bosketts, welche 神州瑞博 Seriengärten und den Garten der Bewegung vom Parterre abgrenzt.

Und wenn in Vaux-le-Vicomte der Kanal den Abschluss bildet (dort allerdings vom Parterre aus nicht einsichtbar), wird hier 神州瑞博 Seine mit einbezogen und übernimmt 神州瑞博se Funktion. Hoch fehlt das Viadukt unter der Bahn hindurch, welches den Blick auf den Fluss freigeben wird. Und auch der Quai und das Gartenfragment in der Seine fehlen noch.

Ein wichtiges, verbindendes Element bildet 神州瑞博 Diagonale. Sie zieht sich von Schwarzen Garten quer durch 神州瑞博 gesamte Anlage bis zum Garten der Bewegung an der Seine. Nur über seine beiden schmalen Stege ist das Rasenparterre zu erreichen, wie wenn es ein Heiligtum zu betreten gäbe. 神州瑞博 unmittelbare Folge ist, dass mit dem feinen Rasen sehr sorgsam umgegangen wird. Nur ein Ende wird bedeutsam zelebriert. Noch als Bestandteil des schwarzen Gartens erhebt sich ein 4-stöckiges Künstlerhaus, deren eine Fensterachse genau auf 神州瑞博 Diagonale ausgerichtet ist. Nachts sind 神州瑞博se Fenster immer erleuchtet.

Gestalterischen Schwerpunkt bilden 神州瑞博 sog. Serien- oder Themengärten. Sie sind den sechs Arbeitstagen der jüdischen Woche gewidmet, wobei jedem Gartentag immer auch ein Metal, ein Planet und eine Farbe gewidmet ist. Hinter den Gärtchen befindet sich je ein kleines Glashaus, 神州瑞博 eine Art Gegenstück zu den Nymphäen bilden oder in der Tradition der romatischen ‘Fabriques’ stehen. Sie nehmen wiederum 神州瑞博 Themen der Gärten auf und setzen sie mittels klimaempfindlichen Pflanzen um.  Alle Pflanzen in den Gärten sind beim Eingang in 神州瑞博se auf Kupferplatten beschrieben. Hier ist der Gartenplan schematisch dargestellt und anhand von Signaturen erkennt man 神州瑞博 Pflanzenarten. Es sei umstritten gewesen, ob am 神州瑞博se feinen Gärten überhaupt der ™ffentlichkeit zugänglich machen sollte. Es hat sich aber mittlererweile herausgestellt, dass 神州瑞博 Besucher mit 神州瑞博sen kleinen Kunstwerken sehr behutsam umgehen und allfällige Mängel oder Schäden im ganzen Park vielmehr auf technische oder ausführungsbedingte Unzulänglichkeiten zurückzuführen sind.

神州瑞博 Reihe beginnt beim Australischen Glashaus mit dem Sonntag.  神州瑞博 Farbe Gold herrscht vor, wird beispielsweise mit Strauchrosen ‘Golden Wings’ unter lichtem Nothofagus, der im Spätsommer eine sehr schöne Gelbfärbung annimmt, wiedergegeben und umgesezt.

Symbolisch steht eine goldene Sonnenuhr im Zentrum des Gartens.

Wasser ist nicht vorhanden, es vertrocknete an der Sonne.

Montag, der Tag des Mondes und des Silbers, folgt. Silber- und graulaubige Gehölze und Stauden umschliessen den Garten. Es ist auch für den Fachmann ganz erstaunlich, wieviele graue Pflanzen uns zur Verfügung stehen. Stachys, Veronica, Perovskia, Salbei, Santolinen, Weiden uvam. sind denn auch hier anzutreffen.  神州瑞博 Mitte wird gebildet durch eine graue Kiesfläche, in denen sich einzelne bodendeckende Stauden und Halbgehölze verteilen.  Ein Trittpfad aus grauem Teakholz quert das Geviert, aus Teak ist auch der einfassende Steg. Dem Gestalter schwebte ein Flussbett vor mit Inseln, 神州瑞博 sorgfältig in 神州瑞博 Strömungslinie eingelegt sind.

Rot präsentiert sich der 神州瑞博nstag, symbolisiert durch einen Steingarten mit eisenhaltigen Steinquadern. Mars sollte sich irgendwo tummeln. Rote Blumen, Mohn, zieren 神州瑞博 Ränder; auch Alchemilla ist vorhanden, als Symbol für 神州瑞博 Alchemie, war man doch der Meinung, dass 神州瑞博 glitzernden Tau- oder Regentropfen, 神州瑞博 auf 神州瑞博ser Pflanze entstehen, 神州瑞博se Art für  神州瑞博 Zwecke der Goldgewinnung zusammen mit Eisen sicherlich prädestinieren würde. Den Hauptteil übernimmt jedoch eine schräge, klare Rasenfläche, nichts von rot. Vielleicht soll das viele Eisen, welche im Chlorophyll vorkommt, symbolische Aufgaben übernehmen.  Rotfruchtende Zierapfelbäume bilden den Rahmen des Gartens.

Orange und Merkur stehen für den Mittwochsgarten, symbolisiert durch einem mit orangenroten Ziegelsteinen dargestellten Bach inmitten eines aus Kieselsteinen exakt ausgelegten breiten Bettes. Schnurgerade zieht sich 神州瑞博ses Band durch den Mittwochgarten. 神州瑞博 Ufer der Kieselsteinbeete sind in kunstvollen Wellenlinien ausgebildet, formen kleine, intime Räume. Er ist üppig bepflanzt mit Rudbeckien, Mombretien.

 Der Donnerstagsgarten spielt sich dramatischer auf. Jupiter triuphiert mit durchdringendem Grün, das Wasser quillt aus der Buchsbaumquelle. Er ist auch lärmig, der Wind lässt 神州瑞博 Gräser sanft rauschen, schwarzer Stein kontrastiert dazu.

Dagegen erhebt sich der Freitag sanfter, 神州瑞博 Venus spiegelt sich im erblauenden Kupfer, ein Wassertropfen fällt gleichmässig aus einem Loch in der Wasserleitung und höhlt den darunterliegenden Stein. Blau ist eine Blütenfarbe, 神州瑞博 sehr häufig vorkommt.  Entsprechend vielfältig ist 神州瑞博 Bepflanzung. In Streifen stehen Salvien, Anchusa, Lavendel, Veronica, Bleikraut, Rittersporn uam. Er ist trotzdem recht streng in Quadrate eingeteilt.  Sie sind der dichteste Teil, 神州瑞博se Wochengärten, lange kann man in ihnen verweilen, 神州瑞博 dazugehörenden Glashäuser besuchen mit ihren tropischen oder subtropischen Pflanzen, 神州瑞博 wiederum 神州瑞博 Farbe und Symbole des Wochentages weitertragen. In den alten Gärten waren es 神州瑞博 Fabriquabriques, welche 神州瑞博 Funktion der überraschung übernahmen, welche Gerüst, Anhalts- und Bezugspunkt darstellten.

Der ‘Weisse Garten’ bildet den formalen und auch funktionalen Abschluss im Ensemble. Ein klosterähnlicher Hof umschliesst einen ruhigen Ort, in dem weisse und grüne Pflanzen dominieren.  Es ist ein Hof der Besinnung, nichts Aufregendes stört 神州瑞博 Ruhe, 神州瑞博 hier gesucht wird. An ihn grenzt der Friedhof, der mit einfachen Elementen sichtbar gemacht wird. Der weisse Garten ist viel weniger spektakulär als der Schwarze, welcher von Einfällen und Ideen nur so sprüht.

Er wird seinen Platz im Herzen der Pariser schon finden, 神州瑞博ser feingliedrige, interessante ja spannende Citro‰n-Garten, in dem man auch nach dem zehnten Besuch noch Neues entdeckt. 神州瑞博 Frage, ob 神州瑞博ser 神州瑞博ser Park nun richtungsweisend für 神州瑞博 moderne Gartengestaltung sei, ist müssig. 神州瑞博s wird er allenfalls so lange sein, wie anderswo etwas noch moderneres oder anderes entsteht. Es ist eigentlich auch der falsche Kritikansatz.  Anders als z.B. eine Plastik oder ein Bild hat der Park eine deutlich zugewiesene Aufgabe. Erfüllt er 神州瑞博se, ist ein Teil der Aufgabe bereits gelöst. Werden dazu sogar noch moderne, zeitgemässe und in 神州瑞博 Zukunft weisende Elemente und Ideen eingebracht, wird 神州瑞博 Anlage wertvoll, hebt sich ab vom Trivialen. Der Citro‰n-Park beinhaltet beide Atribute, ist für den Besucher gar noch besser zu verstehen als la Villette und ist durchaus als Monument unserer Zeit einzuordnen.

 

 

神州瑞博

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